OB Philipp ruft zu Spenden auf: Aachen hilft Haiti

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Gemeinsam als Aachener für Haiti: Dr. Martin Bröckelmann-Simon (v.l.n.r.), Andreas Hadjiconstantinou, Karl-Heinz Otten, Aiman el-Attar, Abdurrahman Kol, Mordechai Max Bohrer, Marcell Philipp, Hans-Peter Bruckhoff, Dr. Johannes Bündgens. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Oberbürgermeister Marcel Philipp hat am Donnerstag die Aachener Bevölkerung zum Schulterschluss in der Hilfe für die von dem Erdbeben so schwer getroffenen Menschen auf Haiti aufgerufen und um Spenden für die Not leidenden dort gebeten.

„Wir wollen ein Dach bilden”, so der Oberbürgermeister. Und weiter: „Wir wollen unmittelbar Hilfe leisten, aber auch nachhaltige Hilfe.” Gemeinsam mit Vertretern der Aachener Glaubensgemeinschaften und Kirchen bittet Philipp die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Aachen um Unterstützung und Spenden für Haiti.

Im Armenviertel der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince, sollen zwei Straßenkinder-Zentren unterstützt werden, in denen vor dem Beben rund 900 Kinder und Jugendliche einen Platz zum Schlafen und eine warme Mahlzeit am Tag fanden.

Hier lernten die jüngeren Kinder Lesen und Schreiben, hier wurden den älteren handwerkliche Fertigkeiten vermittelt, um sie ein Stück weit selbständig und unabhängiger zu machen und ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu eröffnen.

Dieses Projekt, die Straßenkinderzentren „Lakay” und „Lakou”, sollen wieder aufgebaut und gefördert werden, die Werkstätten wieder hergestellt und neue Maschinen angeschafft werden.

OB Philipp verwies dabei auch auf die Aachener Initiative des Jahr 2005, als die Stadt Aachen Hilfe für die Tsunami-Opfer in der Region Madras in Indien geleistet und die Aktion „Zukunft für Flutopfer, Partnerschaft Aachen-Madras” ins Leben gerufen und durch die Spenden aus der Aachener Bevölkerung unterstützt hatte.

Seinerzeit hatte das Hilfswerk Misereor die Hilfe koordiniert und die einzelnen Maßnahmen gebündelt, so auch heute wieder.
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