Nur die Taxifahrer bejubeln den Streik

Von: Robert Esser, ThorstenKarbach und Lucas Wintgens
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Nur der Auftakt im Arbeitskamp
Nur der Auftakt im Arbeitskampf? Knapp 600 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes forderten auf dem Willy-Brandt-Platz 6,5 Prozent mehr Lohn. Viele glauben, dass dem 24-stündigen Warnstreik in den nächsten Wochen weitere Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Den Leuten stinkts. Das merkt jetzt jeder. Die orange Kolonne der massiven Müllfahrzeuge, die am Mittwoch um 10.25 Uhr auf den Willy-Brandt-Platz dieselt, ist hunderte Meter lang. Dann tröten Hupen, trillern Pfeifen - und gegenüber, von der improvisierten Bühne auf der Ladefläche eines Kleinlasters, tönen markige Worte: „Wir sind mehr wert!”

Warnstreik in Aachen. Busfahrer, Kindergärtnerinnen, Krankenpfleger, Verwaltungsmitarbeiter und andere kommunal Beschäftigte fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. 50 der 57 städtischen Kitas sind dicht, 450 Aseag-Piloten parken die rote Flotte im Depot. Nicht nur für einen Busfahrer, der zum Einstieg mit 1950 Euro brutto und nach 20 Dienstjahren höchstens 2250 Euro auskommen muss, soll dieser Streiktag Folgen haben.

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