Nur das Wetter spielte nicht mit bei den Tennis-Stadtmeisterschaften

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Finale Tennis-Stadtmeisterschaft: Alle Endspielteilnehmer versammelten sich mit den Organisatoren zum Abschlussfoto. Foto: Andreas Steindl
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Einer der neuen Stadtmeister: der 17-jährige Tobias Rauch von Blau Weiss Aachen. Foto: Steindl

Aachen. Als Bürgermeister Norbert Plum den Finalistinnen und Finalisten der sechsten Auflage der Aachener Stadtmeisterschaften die Siegerpokale überreichte, waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Die Spielerinnen und Spieler konnten sich über den erfolgreichen Start in die diesjährige Außensaison freuen.

Schließlich hatten sie sich an den elf Turniertagen, die auf der Tennisanlage des PTSV Aachen gespielt wurde, als beste der 221 gestarteten Teilnehmer durchgesetzt. In 17 Konkurrenzen wurden ab der Altersklasse U10 bis hin zu der Altersklasse Ü60 die männlichen und weiblichen Titel ausgespielt.

Die Turnierleitung zeigte sich ebenfalls mit dem Verlauf des Leistungsklassen-Turniers sehr zufrieden. Zum einen konnten sie in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung bei den Teilnehmern verzeichnen, zum anderen waren die Spiele allesamt durch Fairness, aber auch attraktive Matches geprägt. Allein das Wetter spielte am Finaltag den Organisatoren immer wieder kleine Streiche. Regen und Hagel führten des öfteren zu spontanen Umzügen in die Vierfeld-Tennishalle im Sportpark Soers.

Als sich die beiden Paarungen der offenen Damen- und Herrenklassen gerade als letzte Finalansetzungen auf den Außenplätzen einspielten, machte ein erneuter Schauer den Spielern und Zuschauern einen Wechsel von der roten Tennisasche auf den blauen Hallenteppich notwendig. Der guten Aufschlägerin Jane Kutzop (TK Blau Weiss Aachen) kam das gelegen.

Sie setzte sich mit einem deutlichen 6:2 und 6:1 gegen Verena Damm vom Aachen-Laurensberger Tennisclub durch. Schwerer hatte es dort schon Tobias Rauch, ebenfalls Blau Weiss Aachen. Erst im dritten Satz setzte sich der erst 17-jährige Nachwuchsspieler gegen Tobias Müller vom heimischen PTSV Aachen im Match-Tiebreak mit 6:3, 4:6 und 10:6 durch.

„Am Untergrund hat es sicherlich nicht gelegen“, gestand Tobias Müller seine knappe Niederlage sportlich fair ein. Bürgermeister Norbert Plum würdigte die Leistungen der Spielerinnen und Spieler und dankte dem ausrichtenden Verein für die bereits sechste Durchführung in Folge.

Der PTSV-Geschäftsführer Sebastian Müller nahm dieses Lob für sein achtköpfiges ehrenamtliches Turnierleitungsteam gerne entgegen. „Bei diesem tollen Turnierverlauf macht die Arbeit doppelt Spaß. Wir können uns auch 2017 vorstellen, die siebte Auflage auszurichten“, blickte Sebastian Müller bereits in die Zukunft. Einen besonderen Dank richtete er an den Hauptsponsor Lesezirkel Limberg und die weiteren Sponsoren.

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