Nikolausball des TSC Grün-Weiß: Freche Tänzer auf kessen Sohlen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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„Die goldenen Zwanziger“: Unter diesem Motto stand der diesjährige Nikolausball des TSC Grün-Weiß Aquisgrana. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Der TSC Grün-Weiß Aquisgrana beweist alljährlich ein goldenes Händchen bei der Ausrichtung seiner Nikolausbälle. Diesmal brachte Gold in Hülle und Fülle in Gestalt von Luftballons als Tischschmuck den Saal im Klubhaus an der Vetschauer Straße zum Strahlen, stand der Nikolausball doch unter dem Motto „Die goldenen Zwanziger“.

Und so verwunderte es niemanden, dass die Herren an Stelle von Krawatte und dunklem Anzug ganz salopp Hosenträger an ihren „Knickerbockern“ trugen und mit frechen Schirmmützen daherkamen. Die Damen bevorzugten gewagt kurze Charlestonkleidchen oder kesse Höschen. „So war es eben auch damals, als sich nach dem Ersten Weltkrieg die Lebensfreude wieder Bahn brach und die Emanzipation der Frauen sich mehr und mehr durchsetzte“, klärte Medienwartin Alexandra Lueg auf. Mit entsprechender Leidenschaft tanzten die Paare. Kaum hatte die Coverband „Exclusive“ aus Mönchengladbach als neue Ballkapelle den Michael-Jackson-Hit „We are the world“ angestimmt, als die Paare auch schon das Parkett eroberten.

In seiner Begrüßung würdigte Armin Börner, Vorsitzender des TSC, den besonderen Einsatz des von Katja Seidenberg und Dirk Engel organisierten Montagsgesellschaftskreises bei der Ausrichtung des Balles. Sodann eröffnete er mit seiner Gattin den Tanz und ehrte Tobias Hock für seinen Einsatz bei der Deutschen Meisterschaft, die vom TSC Grün-Weiß im November im Eurogress ausgerichtet worden ist. Den Showpart des Nikolausballs eröffneten die „Kronjuwelen“ des TSC, wie die Kindertanzgruppe liebevoll genannt wird. Es waren tänzerische Höchstleistungen voller Eleganz und Körperbeherrschung, die die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren bei Swing, Quickstep oder leidenschaftlichem Tango zur Schau stellten, trainiert von Michael Kottmann und Lucia Gerads. In die Stadt der Liebe entführten kokett zehn junge „Pariserinnen“ der Ballettschule Ferberberg, geführt von Natalie Jungschlaeger und lösten Jubel und Beifall aus.

Mitternacht war angezeigt, als der „Lindy Hop“ temperamentvoll zu Rock’n‘Roll getanzt wurde. Dieser Tanzstil wurde in den 1920er Jahren in New York etabliert und erlebt derzeit als ausgelassener „Hop Spot“ seine Wiedergeburt.

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