Aachen - „Nightlife” weist den dreckigen Vorwurf zurück

„Nightlife” weist den dreckigen Vorwurf zurück

Von: Robert Esser
Letzte Aktualisierung:
Hält die „Nightlife”-Tür s
Hält die „Nightlife”-Tür sauber: Marco Schmitz. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Nach massiven Beschwerden von Geschäftsleuten in der Wirichsbongardstraße wehrt sich der Geschäftsführer der Diskothek „Nightlife”, Marco Schmitz alias DJ Cyrotex, gegen die Vorwürfe.

Laden- und Restaurantbesitzer hatten darüber geklagt, dass das meist junge Partypublikum des Clubs nachts und sogar - nach sogenannten „Afterhour”-Partys - bis zum Mittag des folgenden Tages die Straße verdrecke: mit Müll, Erbrochenem und Exkrementen.

Schmitz betont, dass man sehr auf Sauberkeit vor der Türe achte. „Wie oft ich da schon selbst Erbrochenes weggewischt habe, kann ich gar nicht mehr zählen”, sagt er. Zudem achte man darauf, dass sich die Clubgäste nachts nicht in Horden vor der Tür sammeln und somit die Nachtruhe der Nachbarn stören.

„Uns ist sehr daran gelegen, hier mit allen gut auszukommen”, betont der Geschäftsführer und DJ. Gleichwohl stimme es, dass die Straße oft extrem verdreckt sei. „Das ist vor allem der Müll der Imbissbuden, die hier rund um die Uhr geöffnet haben”, sagt er. Die Leute würden einfach alles auf den Boden schmeißen. „Vielen fehlt es eindeutig an Respekt”, stellt Schmitz fest. Mehr Mülleimer aufzustellen, würde er der Stadt aber nicht empfehlen. Die seien beliebtes Ziel von „alkoholisierten Brandanschlägen”, warnt er.

Schmitz weist darauf hin, dass es im Umfeld weitere Clubs mit jungem, teils enthemmtem Publikum gebe: der „Tanzpalast” vor dem Theater und das „Aoxomoxoa” in der Reihstraße. „Alles Gäste, die auch durch die Wirichsbongard-straße ziehen.” Das „Nighlife” sehe es deswegen gerne, wenn mehr Polizei und Ordnungskräfte nachts in der Gegend anzutreffen wären. „Wir sind für den Club und den Bereich unmittelbar davor verantwortlich. Das nehmen wir ernst. Aber der Rest der Straße ist nicht unsere Angelegenheit, da müssen sich andere drum kümmern”, erklärt Schmitz, der jetzt noch einmal das Gespräch mit den Nachbarn suchen will.
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