Nicht nur im Sport erfolgreich

Von: Günther Sander
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Kornelimünster-Walheim. Für einen schwungvollen Auftakt beim Neujahrsempfang des Stadtbezirks, der am Sonntag in der Aula des Inda-Gymnasiums stattfand, sorgte einmal mehr die Big Band Nütheim-Schleckheim mit ihrem unverkennbaren „Happy Sound.“

Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel ging in seiner Ansprache zunächst auf die „große Politik“ ein. Das aktuelle Geschehen in Aachen umriss der Bezirksbürgermeister mit der Wahl des Seniorenrats, um dann gezielt auf die Campusbahn, die seit Monaten Politik und Bürger gleichermaßen beschäftige, einzugehen. Die Campusbahn bringe Aachen wirtschaftlich und verkehrstechnisch ein großes Stück nach vorne. „Sie muss aber auch finanziell geschultert werden.“ Die Entscheidung liege in den Händen der Bürger, die am 10. März über eine wichtige Weichenstellung für Aachen befinden könnten. Büchel hob die Bedeutung der Schöffinnen und Schöffen hervor, die ehrenamtlichen Richter sollten nicht unterschätzt werden. Interessenten für diese Ämter mögen sich im Bezirksamt oder bei ihm melden.

Reichlich Lob zollte Eberhard Büchel dem TSV Hertha Walheim und dem TV Eintracht Walheim für hervorragende Leistungen, so den Aufstieg der Judokas in die erste Bundesliga und den Ringeraufstieg in die erste Bundesliga.

Wichtige Entscheidungen aus 2012 seien die finanzielle Unterstützung der Vereine sowie die „Auffrischung“ für das Freizeitgelände gewesen. Der Umbau der Grundschule befinde sich in vollem Gange, der Bezirksvertretung sei es gelungen, den City-Service weiterhin bezahlen zu können.

In seinem Ausblick erwähnte Büchel den Umbau der Schleidener Straße sowie die Ausbildung einer Mitarbeiterin zur Standesbeamtin, so dass wieder vor Ort geheiratet werden könne.

Erwin Kreischer, Vorsitzender der IG Nütheim-Schleckheimer Vereine und Vorsitzender der Big Band, bilanzierte in seiner Rede, die Zahl der Vereinsvertreter bei den Neujahrsempfängen nehme permanent ab. „Haben die keine Lust oder wollen sie ihre Zeit nicht verschwenden?“, fragte er, denn der Südraum verfüge über ein gut funktionierendes und lebendiges Vereinsleben. Er bedauerte, dass immer weniger junge Menschen den Weg in die Vereine finden. „Sind die Vereine Auslaufmodelle?“ Vieles liege auch an den Schulen, Stichwort „Ganztagsbetreuung.“ Vereine und Schule schafften es nur gemeinsam, aus dem Dilemma heraus zu kommen. „Ich bin zuversichtlich, dass auch künftig noch Vereinsvertreter zu den Neujahrsempfängen kommen werden“, schloss Kreischer.

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