Nicht allein auf dem letzten Weg
„Es gibt viele Leute, deren größter Wunsch es ist, Zuhause sterben zu können”, sagt Annette Busch.
Ihre Aufgabe ist es, diesen Menschen ihren wichtigsten Wunsch zu erfüllen. Genau gesagt beschäftigt sie sich damit, Begleiter für die letzte Lebensphase zu vermitteln. Annette Busch ist Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst der Aachener Caritasdienste.
Und als solche ist sie stets auf der Suche nach Ehrenamtlern, die dazu bereit sind, sich der sensiblen Aufgabe anzunehmen. Hospizhelfer werden diese Menschen genannt, sobald sie einen entsprechenden Befähigungskurs absolviert haben.
Im November bietet Busch wieder einen solchen an. Darauf möchte sie aufmerksam machen. Damit möglichst viele daran teilnehmen. Hospizhelfer werden gebraucht. „Der Bedarf, gerade in Altenheimen, ist sehr groß”, sagt Busch.
Wer sich für ehrenamtliche Hospizarbeit entscheidet, der übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ohne Vorbereitung sollte sie niemand angehen, empfiehlt Busch: „Manche denken: Ich mache ja in der Pfarre Besuchsdienst, da kann ich das auch.” Hospizarbeit sei aber etwas anderes.
Deswegen lädt Busch potenzielle Hospizhelfer zu einem aufklärenden Vorgespräch ein. Danach geht es in den Befähigungskurs. Dabei steht zunächst die Selbstreflexion im Vordergrund. Wie gehe ich eigentlich mit Themen wie Trauer, Sterben und Tod um? „Die Hospizhelfer sollen wissen, was auf sie zukommt”, sagt Busch.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist die Angehörigenarbeit. Denn das Sterben eines Familienmitglieds führt die Verwandten oft bis an die Belastungsgrenze. Simple Dinge wie Einkaufen oder ein Frisörtermin werden zu riesigen Herausforderungen.
Für Menschen ohne Familie sind Hospizhelfer oft die letzte Chance, im eigenen Zuhause sterben zu können. Busch: „Da erfahren wir sehr viel Dankbarkeit.” Denn Hospizarbeit besteht nicht nur aus Leid und Trauer. Die wichtigste Voraussetzung, die mitgebracht werden sollte? Annette Busch sagt: „Liebe zum Menschen.”
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Ihre Aufgabe ist es, diesen Menschen ihren wichtigsten Wunsch zu erfüllen. Genau gesagt beschäftigt sie sich damit, Begleiter für die letzte Lebensphase zu vermitteln. Annette Busch ist Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst der Aachener Caritasdienste.
Und als solche ist sie stets auf der Suche nach Ehrenamtlern, die dazu bereit sind, sich der sensiblen Aufgabe anzunehmen. Hospizhelfer werden diese Menschen genannt, sobald sie einen entsprechenden Befähigungskurs absolviert haben.
Im November bietet Busch wieder einen solchen an. Darauf möchte sie aufmerksam machen. Damit möglichst viele daran teilnehmen. Hospizhelfer werden gebraucht. „Der Bedarf, gerade in Altenheimen, ist sehr groß”, sagt Busch.
Wer sich für ehrenamtliche Hospizarbeit entscheidet, der übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ohne Vorbereitung sollte sie niemand angehen, empfiehlt Busch: „Manche denken: Ich mache ja in der Pfarre Besuchsdienst, da kann ich das auch.” Hospizarbeit sei aber etwas anderes.
Deswegen lädt Busch potenzielle Hospizhelfer zu einem aufklärenden Vorgespräch ein. Danach geht es in den Befähigungskurs. Dabei steht zunächst die Selbstreflexion im Vordergrund. Wie gehe ich eigentlich mit Themen wie Trauer, Sterben und Tod um? „Die Hospizhelfer sollen wissen, was auf sie zukommt”, sagt Busch.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist die Angehörigenarbeit. Denn das Sterben eines Familienmitglieds führt die Verwandten oft bis an die Belastungsgrenze. Simple Dinge wie Einkaufen oder ein Frisörtermin werden zu riesigen Herausforderungen.
Für Menschen ohne Familie sind Hospizhelfer oft die letzte Chance, im eigenen Zuhause sterben zu können. Busch: „Da erfahren wir sehr viel Dankbarkeit.” Denn Hospizarbeit besteht nicht nur aus Leid und Trauer. Die wichtigste Voraussetzung, die mitgebracht werden sollte? Annette Busch sagt: „Liebe zum Menschen.”








