„Newcomer Days“: Musikalisches und sportliches Willkommen

Von: jgr
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Mit Schwung hinein in das neue Aachener Leben: Steffen Kastian begeisterte im Krönungssaal des Rathauses mit seiner Cyr-Vorstellung, ein dem Rhönrad nachempfundenes Sportgerät. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Nach dem abwechslungsreichen Programm, das die Aachener Neubürger bei den „Newcomer Days“ am Freitag im Rathaus bereits mit Musik, Comedy und gutem Essen bei kostenlosem Eintritt genießen durften, setzte sich die große Willkommensfeier am Samstag in ähnlichem Rahmen fort.

Strömten am Freitag vermehrt Studenten ins Rathaus, nutzten am Wochenende berufstätige Neu-Aachener die Gelegenheit, sich bei selbstgebackenem Pfannkuchen und einem Getränk von der Stadt Aachen begrüßen, unterhalten und informieren zu lassen.

Auch am zweiten Tag der „Newcomer Days“ hatten alle Neubürger die Möglichkeit, bei kurzen kostenlosen Stadtführungen des Aachen Tourist Service, den sogenannten „Aachen Quickies“, die Stadt und einige ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Ein besonderes Highlight der musikalischen Sorte war der Auftritt der Gruppe „Schlagsaiten Quantett“, die vielen Besuchern von Kneipenkonzerten bereits ein Begriff sein dürfte. Die vier in der Region Aachen beheimateten Musiker zeigten den „Neu-Öchern“ mit ihrer instrumentalen akustischen Musik wie man Straßenmusik bühnentauglich macht.

Des Weiteren sorgte eine Live Performance mit „Juba Films“ sowie ein Pianist der Musikhochschule für beste Unterhaltung. Bei einer „Talk-Runde“ mit „Alt-Aachenern“ hatten die „Neu-Aachener“ die Chance, viel über die Stadt, ihre Bürger und Eigenheiten zu erfahren und in Austausch miteinander zu treten. Die Gelegenheit zum Austausch mit anderen „Öchern“ wollten sich auch Martin Heller und Brigitte Schmitz-Heller nicht entgehen lassen, die nach rund 20 Jahren aus Belgien nach Deutschland zurückkehren wollen. „Wir haben hier in Deutschland geheiratet und haben schon lange geplant, hierher zurück zu kehren“, so Schmitz-Heller.

Dafür, dass sie sich ausgerechnet für Aachen als ihre künftige Heimat entschieden haben, gebe es laut Martin Heller unzählige Gründe. Zum Beispiel diesen: „Aachen liegt verkehrsgünstig, hier herrscht ein positives, studentisches Klima; und vor allem ist es eine Stadt der kurzen Wege, was besonders im Alter von unschätzbarem Wert ist“. Die Newcomer Days sahen das Paar als Chance, um sich darüber zu informieren, was die Stadt zu bieten hat, und herauszufinden wie sie sich bestmöglich integrieren können. Auch wenn sich Organisator Christian Mourad insgesamt über höhere Besucherzahlen gefreut hätte, so waren die Möglichkeiten zum Austausch, die die Newcomer Days boten, für die Neubürger selbst jedoch von unschätzbar hohem Wert.

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