Neujahrsempfang in Haaren: „Weiter wettbewerbsfähig bleiben“

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Haaren. „Die angestrebten Ziele sollten Sie erreichen, die schlechten Prognosen sollten besser nicht eintreten. Das Wichtigste jedoch: Bleiben Sie gesund“, wünschte Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten den Bürgerinnen und Bürgern beim Neujahrsempfang in der Welschen Mühle.

Das Bürgerfest, erstmals in dieser Form veranstaltet, wertete Corsten als einen Höhepunkt im abgelaufenen Jahr. „Haaren entdecken und erleben“ lautete das Motto bei 30 Veranstaltungen an 20 Orten. „Ich bin stolz auf die Vielzahl der Möglichkeiten in unserem Bezirk und auf die ehrenamtlichen Leistungen aller Beteiligten“.

Wichtig sei es, dass Stadt und Stadtbezirk künftig wettbewerbsfähig bleiben und die Menschen wieder ein Stück Selbstverantwortung übernehmen würden, so Corsten „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, wir müssen enger zusammenrücken und Synergien ausnutzen“, mahnte er. Mit den anstehenden Projekten und Bebauungsplänen stehe der Stadtbezirk auch in Zukunft gut da. Jetzt freue man sich nach dem Umbau der alten Schule auf die Eröffnung eines neuen Bezirksamtes noch in diesem Sommer. Ein dickes Lob zollte Corsten den Vereinen und Verbänden. „Helfen Sie weiterhin mit, das Mit- und Füreinander in Haaren und Verlautenheide zu stärken. Dann wird sich unser Ort auch über den Tag hinaus weiter entwickeln“, schloss Ferdi Corsten zuversichtlich.

Für die Werkstätten und Service GmbH der Lebenshilfe in Haaren nutzte Geschäftsführer Norbert Zimmermann die Gelegenheit, die Arbeit der Einrichtung vorzustellen. Dabei erklärte er, was es mit der „Inklusion“ auf sich habe. „Wir wollen behinderten Menschen die Möglichkeit geben, an unserem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Wohnen, arbeiten, mitbestimmen, mitgestalten. Wir sind ein offenes Haus, wir zeigen es Ihnen gerne“, lud Zimmermann ein. Ein neues Wohnprojekt am „Prummehuck“ ermögliche demnächst Menschen, in Haaren und Verlautenheide weiter leben zu können. „Das ist gelebte Inklusion, das möchten wir in kleinen Schritten vorantreiben“, sagte Norbert Zimmermann.

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