Haaren/Verlautenheide - Neujahrsempfang in Haaren: „Enger zusammenrücken”

Neujahrsempfang in Haaren: „Enger zusammenrücken”

Von: xen
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Haaren und Verlautenheide haben Perspektive: Beim Neujahrsempfang wurde nicht nur zurückgeblickt. Foto: Andreas Herrmann

Haaren/Verlautenheide. Die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes hob Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten beim Neujahrsempfang für die Vereine und Institutionen am Sonntag in der Welschen Mühle hervor.

„Die öffentlichen Hand ist bankrott. Das hat Folgen für die Stadt und ihre Bezirke. Wir müssen enger zusammenrücken”, beschwor Corsten das Verantwortungsbewusstsein der Anwesenden und war zugleich überzeugt: „Mit diesem Anliegen bin ich gut bei Ihnen aufgehoben.” Das habe auch das vergangene Jahr gezeigt.


„Es war ein gutes Jahr für den Mikrokosmos Haaren-Verlautenheide”, erklärte Corsten. Als Beispiel nannte er die Umstrukturierung des Bezirksamtes zu einem „leistungsstarken Bürgerbüro”, das mit dem geplanten Umzug in die alte Schule auch barrierefrei zugänglich sein wird und den jüngsten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Haaren bei der Überschwemmung des ehemaligen „Rummeny-Geländes”.

„Lassen Sie uns weiterhin professionell mit den Herausforderungen umgehen und nicht von jeder Nachricht verrückt machen”, bat er die Gäste des Neujahrsempfangs. Auch Norbert Quadflieg, Leiter der Grundschule Haaren, rückte das Ehrenamt in den Mittelpunkt seiner Rede, die er stellvertretend für die Vereine und Institutionen der Stadtteile, hielt. „Vereine schaffen mehr und erfolgreicher Integration als jede andere Institution - wenn beide Seiten dafür offen sind”, sagte er.

Das Vorbild von Ehrenamtlichen könne zudem Jüngere motivieren, auch Verantwortung für andere zu übernehmen. „Denn soziale Netzwerke mit realen Begegnungen sind wichtiger denn je.” Trotzdem könne kein noch so gut organisiertes Angebot von Institutionen das Netzwerk Familie ersetzen. „Die Kinder brauchen ein enges Miteinander von Kindertagesstätte, Schule und Elternhaus”, plädierte er.
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