Forst - Neujahrsempfang in Forst: Saalbau Kommer im Mittelpunkt

Neujahrsempfang in Forst: Saalbau Kommer im Mittelpunkt

Von: Günther Sander und Robert Esser
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Hohe Auszeichnung für Brigitte und Toni Kommer: Johannes Schumacher (l.), Pfarrer Martin Obrikat (2.v.l.) und IG-Chef Rudolf Moos (r.) gratulierten zur „Leo-Schumacher-Gedenkmedaille” beim Neujahrsempfang in Forst. Foto: Martin Ratajczak

Forst. Ein Teufelsgeiger, ein toller Tenor und viele rührende Worte. Zum Neujahrsempfang der Interessengemeinschaft Forster Vereine im Saalbau Kommer strömten rund 250 Bürger. Auch ein Zeichen dafür, wie lebendig dieser Stadtteil ist.

Im Mittelpunkt der Matinee am Sonntag stand die Verleihung der „Leo-Schumacher-Gedenkmedaille” an das Gastronomenehepaar Brigitte und Toni Kommer. Seit Generationen - rund 50 Jahren - ist der Saalbau an der Lintertstraße Treffpunkt allerlei Festlichkeiten: von der Taufe über die Hochzeit bis zum Beerdigungskaffee Zu Hause sind hier der Karneval, die Vereine - und immer wieder Künstler mit mitreißenden Konzerten.

IG-Chef Rudolf Moos hieß zahlreiche Gäste aus Vereinen, Politik und Kirche in der „guten Stube” Forsts willkommen - darunter die Familie Schumacher. Moos ging in seiner Ansprache auf positive und negative Dinge in Forst ein. Endlich sei die Trierer Straße fertig, der Stadtteil nicht mehr durch die Baustelle durchschnitten.

Weniger gut sei es um die Aachen-Arkaden bestellt, denn dort laufe es längst noch nicht rund. „Hätte man uns Forster vorher mal gefragt, wir hätten gute Vorschläge unterbreiten können”, meinte er. Es seien Fehler gemacht worden. Zum Beispiel, weil man den Bahnhof Rothe Erde nicht in das Einkaufszentrum integriert habe. Auf diesem Weg hätte man viel Publikum in die Arkaden führen können, kritisierte Moos.

Als positiv bewertete der IG-Vorsitzende, dass zahlreiche Jugendliche sich aktiv in den Vereinen betätigen. Auch die Altenarbeit funktioniere hervorragend und erfreue sich großen Zuspruchs. „Lasst uns im neuen Jahr die positiven Ansätze ausbauen, damit unserer Forst lebt - durch seine Bürger”, appellierte der IG-Boss.

Im eigenen Hause nahmen die Eheleute Kommer sichtlich gerührt die „Leo-Schumacher-Gedenkmedaille” entgegen. Pfarrer Martin Obrikat hob in seiner Würdigung als Sprecher des Kuratoriums die großen Verdienste von Brigitte und Toni Kommer hervor. Beide pflegten und förderten das gute Miteinander in Forst - auch auch unter den 17 IG-Vereinen. „Ihr seid mit Stolz und Ehre dabei und immer zur Stelle”, sagte Obrikat.

Toni Kommer zeigte sich durch die Auszeichnung sehr bewegt: „Wir fühlen uns durch diese Auszeichnung sehr geehrt und bedanken uns für das uns entgegen gebrachte Vertrauen.” Wann immer möglich, seien sie für die Vereine da, heute würde man mit der schönen Medaille belohnt, freute sich Kommer.

Die zweistündige Matinee bot zudem künstlerische Höhepunkte: Pianistin Katja Schönfinger, Tenor Mario Taghadossi, der gefeierte Teufelsgeiger Igor Epstein, die Streicherklasse der GGS Schönforst und die Sternsinger von St. Katharina unterhielten die Festbesucher. Schließlich wurde jede Dame mit einer Rose beschenkt.
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