Eilendorf - Neujahrsempfang in Eilendorf: Ein internationales „Willkommen!“

Neujahrsempfang in Eilendorf: Ein internationales „Willkommen!“

Von: xen
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Eilendorf. Elke Eschweiler hatte vorher ein bisschen geübt. Die Bezirksbürgermeisterin wollte beim Neujahrsempfang nicht nur die alteingesessenen Stadtteil-Einwohner empfangen, sondern ganz besonders auch die, die seit knapp einem Jahr Eilendorfer sind.

 Mit einem vielsprachigen Willkommen, begleitet von herzlichem Applaus, begrüßte sie besonders die, die auf der Suche nach Sicherheit viele Gefahren hinter sich gebracht haben. „Nicht Flüchtlinge, Freunde!“, gab sie unmissverständlich zu verstehen.

Ihr Dank galt Vertretern des Eilendorfer Bündnisses für Integration, das in dem Stadtteil für eine Willkommenskultur gesorgt habe, „die landesweit positive Schlagzeilen gemacht hat“. Beate Jahn vom Eilendorfer Bündnis gab den Dank weiter an alle Eilendorfer: „Ohne die schnelle und unkomplizierte Unterstützung durch Sie alle wäre vieles nicht so einfach“, sagte sie auch im Namen von Angelika und Peter Quadflieg. „Die Arbeit für und mit den Flüchtlingen ist eine Bereicherung. Wir sind die Nehmenden.“

War die Belegung des Übergangswohnheims für Flüchtlinge in der Hansmannstraße und der damit entstandene Zusammenhalt mit und für die Flüchtlinge „das einschneidende Erlebnis 2014“ galt Eschweilers Ausblick für das gerade angebrochene Jahr besonders der baulichen Entwicklung des Stadtteils: Umbau des Bezirksamtes samt Außenaufzug, Entwicklung des Freizeitgeländes im Neubaugebiet Breitbenden, Realisierung des Naturschwimmbades am Fußballplatz Nirm, die Fertigstellung des Rundwanderwegs um Eilendorf habe sie zusammen mit der Bezirksvertretung und -verwaltung im Blick.

Besonderes Augenmerk bekämen außerdem zwei Projekte der Zukunftswerkstatt: Die „Eilendorfer Flaneure“ sowie die Initiative für ein fahrradfreundliches Eilendorf. Ob der Eilendorfer Teil der Vennbahn tatsächlich einmal nach Londoner Vorbild überdacht wird, ist zumindest für 2015 ausgeschlossen. „Über neue Verkehrswege werden wir aber auf jeden Fall nachdenken“, versprach die Bezirksbürgermeisterin.

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