Aachen - Neujahrsempfang im Krönungssaal des Rathauses

Neujahrsempfang im Krönungssaal des Rathauses

Von: Max Stollenwerk
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Volles Haus: OB Marcel Philipp sprach beim Neujahrsempfang im Rathaus. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Aachen wächst, Aachen gewinnt an Anziehungskraft, Aachen braucht eine neue große Mehrzweckhalle – und auch der Campus West soll planungsrechtlich vorangetrieben werden: Auf dem Neujahrsempfang für Aachener Vereine und Vereinigungen zeigte sich Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp am Freitag voller Energie und präsentierte einige für dieses Jahr geplante Projekte.

Natürlich wünschte er den rund 700 geladenen Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses obligatorisch ein erfolgreiches und vor allem friedliches neues Jahr, bevor er den Blick kurz auf das abgelaufene Jahr richtete. „Das Jahr 2016 wird wohl nicht als das Beliebteste in die Geschichtsbücher eingehen, doch es gab auch einige positive Dinge zu verzeichnen“, waren seine einleitenden Worte an die Vereinsvertreter und weiteren Gäste, nachdem der Instrumentalverein Eilendorf musikalisch auf den Neujahrsempfang eingestimmt hatte.

„Wir können stolz sein auf das große ehrenamtliche Engagement der vielen freiwilligen Helfer in Beug auf die Flüchtlingssituation in Aachen. Auch haben wir das Versprechen gehalten, alle Sporthallen wieder für den Vereinssport freizugeben“, zog er ein zufriedenes Resümee. Weitere Höhepunkte seien die Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus im Mai sowie die Ernennung von Dr. Helmut Dieser zum neuen Bischof von Aachen im September gewesen.

Doch der Fokus lag auf dem Blick nach vorne. Aachen habe an Anziehungskraft gewonnen, es gebe so viele Studenten wie nie zuvor und einige Unternehmen hätten Aachen als neuen Standort im Visier. „Die Stadt wächst. Das heißt: Wir müssen bauen, bauen, bauen“, sagte der OB. Zudem formulierte er das Ziel, Aachen mit seinen Hochschulen weiterhin als Wissenschaftsstadt zu präsentieren und zu profilieren. Man wolle sich „modern aufstellen, den Camps West planungsrechtlich vorantreiben und weitere Unternehmen an die Stadt binden“.

Ein Thema lag ihm besonders am Herzen: „Die Stadt hat aktuell keine gut geeignete, moderne und große Mehrzweckhalle, sodass wir hoffen, auch hier 2017 den Durchbruch zu schaffen“, erklärte er zur Freude der Vereine. Das Ziel müsse sein, neue Jugendliche für den Sport zu begeistern und diese auch zu fördern.

Armin Drack, evangelischer Gemeindepfarrer für die Innenstadt, hatte in diesem Jahr die Aufgabe, berichtete als zweiter Redner sehr ausführlich über das Reformationsjahr 2017 und Ereignisse aus den Jahrhunderten zuvor, da Martin Luther im Jahr 1517 seine berühmten 95 Thesen formulierte. Nach diesem ausführlichen Vortrag kam er zu dem Ergebnis, dass es für alle wichtig sei, eine „Linie des Miteinanders und Füreinanders zu gehen und weiterzuziehen“, die in der heutigen Gesellschaft unabdingbar sei. Schließlich lag es ihm noch am Herzen, auf den Kirchentag am 24. Juni in Aachen hinzuweisen, „denn dort wird den Menschen erklärt, wofür die Kirche noch gut ist“.

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