Neues Tagespflegehaus Am Pannhaus eingesegnet

Von: Peter Schopp
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Eröffnung des Tagespflegehauses Am Pannhaus des Marienhospitals: Monsignore Heribert August segnete die neuen Räume am Severinusplatz in Eilendorf ein. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Marie wird gefüttert, von jedem der Gäste gibt es ein Stückchen Wurst. Marie ist Therapiehund, hilft alten oder behinderten Menschen im Alltag und fühlt sich sichtlich wohl. Doch nicht nur Marie ist sehr zufrieden mit dem Tag, auch Ewald Heup, Hausleiter der Seniorenzentren der Katholischen Stiftung des Marienhospitals blickt stolz in die Runde.

„In nur drei Monaten haben die Handwerker ein herrliches Ambiente für unser neues Tagespflegehaus Am Pannhaus geschaffen, hier kann man sich wohlfühlen“, sprudelt es aus ihm heraus. Und Benjamin Michael Koch, Geschäftsführer der Stiftung, unterstreicht noch einmal den Grundgedanken: „Gemeinsam statt einsam – so lautet unser Credo. Dieser Leitsatz wird in unserem neuen Haus am Severinusplatz 1 in Eilendorf von ganzem Herzen gelebt“, ist auch er mit dem Erscheinungsbild der Einrichtung zufrieden.

Helle Aufenthaltsräume

Jetzt müssten die Menschen das Haus noch mit Leben und Erlebtem füllen. Dazu sind die Rahmenbedingungen ausgesprochen gut. Große helle Aufenthaltsräume und ein herrlicher Garten mit einer sonnigen Terrasse laden zum Entspannen ein, wieder andere Räume werden für Gymnastik, Gesellschaftsspiele und Bastelaktionen genutzt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, verschiedene Therapien mit den Gästen durchzuführen.

Kooperation mit Das Da Theater

Es gibt eine Kooperation mit dem Das Da Theater, bei der Aufführungen im Haus stattfinden, was immer einen Höhepunkt für die Menschen darstellt. Insgesamt stehen 252 Quadratmeter zur Pflegearbeit zur Verfügung. „Zu uns kann jeder Mensch kommen, dessen Erkrankung einer Pflegestufe zugeordnet ist. Wir gehen auf die individuellen Alltagsbedürfnisse der Menschen ein“, erklärt Ayshe Schoelen vom Servicezentrum Häusliche Pflege des Marienhospitals.

Es stehen pro Tag 14 Plätze für die Tagespflege zur Verfügung. Manch ein Gast kommt nur einmal pro Woche, andere dagegen täglich. Der Bedarf wird in einem persönlichen Gespräch mit den Gästen und den Angehörigen geklärt. Zwischen 8 Uhr und 16 Uhr sind die Menschen dann bestens aufgehoben und manche Angehörige zumindest vorübergehend entlastet.

„Wir möchten die Selbstständigkeit der meist alten Menschen so weit wie möglich erhalten“, stellt Heup noch einmal klar. Deswegen ist die Lage des Hauses mitten in Eilendorf auch so günstig, Spaziergänge durch den Ort oder ein Besuch des Wochenmarktes sind problemlos möglich.

Seit Juni läuft der Betrieb, nun fand die feierliche Eröffnung mit der Einsegnung durch Monsignore Heribert August statt. Die Gäste hatten im Vorfeld der Feier einen Baum gebastelt, an welchem ihre Papierhände befestigt wurden, ein Ausdruck dafür, dass ohne helfende Hände der Baum des Lebens nicht wachsen kann. In seiner kurzen Ansprache brachte Koch seine Hoffnung zum Ausdruck, dass in Zukunft das Thema Tagespflege noch präsenter im Bewusstsein der Menschen sein werde, viele würden „Altsein“ heute noch mit Altersheim gleichsetzen. Doch die Angebote seien heutzutage sehr vielschichtig.

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