Neues Register: Waffenbestand deutlich reduziert

Von: red/pol
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In der Städteregion haben sich über 1650 Menschen dazu entschieden, ihre Waffen abzugeben. Symbol-Bild: dpa

Städteregion Aachen. In der Städteregion Aachen gibt es deutlich weniger Waffen. Das hat die Polizei am Donnerstagmittag mitgeteilt. Insgesamt hätten sich - seitdem die Beamten Waffenbesitzer kontaktieren - mehr als 1650 Personen dazu entschlossen, ihre Waffen abzugeben und teilweise gar vernichten zu lassen.

Insgesamt habe sich der Bestand um 3300 Waffen reduziert. Großen Anteil daran hat das neue Nationale Waffenregister.

Seit dem 1. Januar gilt dieses Register. Mit nur einem Knopfdruck können alle zuständigen Behörden bundesweit nun Abfragen zu Waffenbesitzern und deren Waffen durchführen. Nach Auskunft der Polizei erleichtere dies die Arbeit enorm.

Bereit seit November des Jahres 2011 kontaktiert die Aachener Polizei immer wieder registrierte Waffenbesitzer, um Daten zu überprüfen und auf einheitliche Standards anzugleichen, sowie die sichere Aufbewahrung von Schusswaffen und deren Munition zu kontrollieren. Zahlreiche Jäger und Sportschützen haben laut Polizei bereits frühzeitig und selbstständig die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen nachgewiesen.

Zu den Waffenbesitzern in der Städteregion Aachen gehören aber eben nicht nur Sportschützen und Jäger, sondern auch Erben und Altbesitzer, die ihre erlaubnispflichtigen Waffen bereits in den 70er Jahren besessen und registriert haben.

Die Aachener Polizei zieht bislang eine positive Bilanz: Viele Waffenbesitzer hätten die Hausbesuche und auch deren öffentliche Ankündigung zum Anlass genommen, sich ihrer Waffen zu entledigen. Von den beim Polizeipräsidium Aachen registrierten knapp 6500 Waffenbesitzern mit insgesamt 26.657 Schusswaffen hätten sich mehr als 1650 Personen entschlossen, ihre Waffen abzugeben. So habe sich der Waffenbestand bis heute um knapp 3300 Waffen reduziert. Mehr als 1300 Waffen seien den Beamten dabei zur Vernichtung übergeben worden.

Die Aachener Polizei hat zudem bereits angekündigt, die Kontrollen auch in diesem Jahr fortzusetzen.

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