Neues Kita-Portal: Stadt mit dem Start zufrieden

Von: Oliver Schmetz
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Aachen. 15.000 Klicks auf einer städtischen Service-Website binnen zwei Monaten - ist das viel oder wenig? Mit der Bewertung von Resonanz ist das zwar immer so eine Sache, doch ist die Stadtverwaltung „sehr zufrieden” damit, wie die Bürger ihr neues „Kita-Portal” im Internet aufgenommen haben.

„Das ist ein sehr gutes Ergebnis, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Anmeldephase für das Kindergartenjahr 2012/2013 zum Großteil Anfang des Jahres gelaufen ist”, sagt Björn Gürtler vom städtischen Presseamt.

Mitte Juni war das Online-Angebot ans Netz gegangen. Auf der Website erhält man alle Informationen zu insgesamt 112 Aachener Kindertagesstätten - 57 städtische und 55 von freien Trägern. Man kann sich über die pädagogischen Konzepte der einzelnen Einrichtungen, das Essensangebot, die Raumsituation, die Außengelände und vor allem auch über die freien Plätze in den nächsten Monaten und Jahren kundig machen.

Und man kann sein Kind unverbindlich online voranmelden. Die jeweilige Einrichtung meldet sich dann zurück, um einen individuellen Kennenlern-Termin vor Ort zu vereinbaren. Erst danach ist eine verbindliche Reservierung möglich.

929 solcher Vormerkungen zählte man binnen der vergangenen zwei Monate - für insgesamt 270 Kinder. Für Gürtler eine „hohe Zahl”, mit so vielen Nachzüglern für das gerade begonnene Kindergartenjahr könne man eigentlich nicht rechnen. Was zwei Schlüsse zulasse: Entweder müsse das Interesse an dem neuen Portal sehr groß sein, oder es hätten sich schon viele Bürger für das nächste Kita-Jahr vormerken lassen. „Aber das konnten wir bisher noch nicht im Detail auswerten.”

Aussagekräftiger dürften ohnehin die ersten Wochen und Monate des kommenden Jahres sein, wenn die meisten Eltern für ihre Kinder einen Kita-Platz suchen. Der heiße Praxistest steht dem Portal also noch bevor. Immerhin: Technische Probleme gab es bislang kaum, sagt Gürtler.

Die hatte auch nicht der Vater, der sein Kind online anmeldete, obgleich er dies schon vor Monaten auf altem Wege getan hatte. Nein, der habe bloß sehen wollen, ob das Portal auch funktioniert, erzählt Gürter. Und zieht auch aus solchen Anekdoten den Schluss, „dass die Leute auf so etwas nur gewartet haben”.
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