Sief - Neues Feuerwehr-Gerätehaus für Sief

Neues Feuerwehr-Gerätehaus für Sief

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Funktional und schlicht: Das neue Feuerwehrhaus in Sief ist technisch auf dem neuesten Stand. Pater Georg Mießen weihte mit OB Marcel Philipp und Feuerwehrchef Jürgen Wolff die neue Wache ein. Foto: Kurt Bauer

Sief. Das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Sief ist nicht nur eine tolle Einrichtung, es ist – wie Aachens Feuerwehrchef Jürgen Wolff es auf den Punkt brachte – die derzeit modernste Einrichtung, zweckmäßig und dem neuesten technischen Stand angepasst. Weitere Standorte würden folgen. OB Marcel Philipp war eigens nach Sief gekommen, um das Gebäude offiziell zu übergeben.

Zahlreiche „Floriansjünger“ wohnten dem kleinen Festakt bei. Der OB schnitt kurz an, dass es Zeiten gab, in denen die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr „misstrauisch beäugt“ worden seien. Am Ende zähle jedoch eine vernünftige Arbeit, die es zu leisten gelte. Mit Blick auf das schöne Domizil in Sief – neu und alt harmonisch integriert und baulich angepasst – sagte er, man könne sehr stolz sein auf das, was hier entstanden sei. Hier funktioniere eine vorbildliche Zusammenarbeit, die auch an der Grenze zum benachbarten Belgien keinen Halt mache.

„Ich bin erstaunt, was hier entstanden und geschaffen worden ist“, lobte Bezirksbrandmeister Hans-Peter Brandenberg das beachtliche Bauwerk. Auch er ging auf die Freiwillige Wehr und die Berufswehr ein. Bei der ersteren müsse man das ehrenamtliche Engagement besonders loben, es verdiene hohe Anerkennung. Da strömten Leute bereit, in ihrer Freizeit anderen Menschen zu helfen, wenn immer es erforderlich werde. „Die Stadt kann froh und dankbar sein, dass es in ihren Mauern immer wieder Bürger gibt, die sich unentgeltlich in den Dienst einer guten Sache stellen“, so Brandenberg unter Beifall.

Pater Georg Mießen vom Kloster in Kornelimünster, gleichzeitig auch „Feuerwehr-Kaplan“, schickte sich an, dem neuen Haus standesgemäß Gottes Segen angedeihen zu lassen. In Fürbitten brachte er Wünsche zur Sprache, um dann die Einsegnung zu vollziehen. „Ich wünsche noch ne joe Vermaach“, meinte er abschließend.

Jürgen Wolff bat Siefs Löschzugführer Georg Bartz zu sich, er machte ihm ein Bild in schwerem Holzrahmen, das ein Foto der alten Schule zeigt, zum Geschenk, verbunden mit den besten Wünschen, dass es in Sief einen gebührend Platz finden werde.

Bartz gab zu verstehen, dass man stolz auf diese Einrichtung sei. Natürlich habe es baulich bedingte Verzögerungen für den Umzug aus der Notunterkunft in Oberforstbach ins heimische Sief gegeben. Die Kostenseite hingegen kam beim Festakt nicht zur Sprache, sie dürfte aber ein wenig aus dem Ruder gelaufen sein. 1,4 Millionen Euro sind im Gespräch, wie mehrfach schon berichtet wurde.

 

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