Neuer Parkplatz soll Probleme im Pontviertel lösen

Von: kaa
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Parkraum fürs Pontviertel: Über die neue Parkfläche an der Wittekind-straße freuen sich (v.l.) Architekt Manfred Hammers, Eigentümer Erik Gatzweiler und Apag-Geschäftsführer Herbert Sliwinski. Foto: Lachmann

Aachen. Geparkt haben Autos am Ende der Wittekindstraße im Pontviertel schon immer. Doch jetzt soll aus der eher dunklen Ecke ein ruhigerer Ort werden.

Das erhoffen sich die Verantwortlichen der Aachener Parkhaus GmbH (Apag) und Erik Gatzweiler.

Ihm gehörten die Parzellen, auf denen jetzt komfortablerer Parkraum entstanden ist. Auf der früher mit Schlaglöchern übersäten Freifläche befindet sich nun – nach Planungen des Architekten Manfred Hammers – ein befestigter Parkplatz mit 54 Stellplätzen für Kurzparker.

Früher schlaflose Nächte

„Vor allem die anliegenden Geschäftsleute wünschten sich hier einen öffentlichen Parkplatz“, erzählt Erik Gatzweiler. Insbesondere Dauerparker nutzten die Fläche, sogar einige Marktbeschicker stellten ihre Fahrzeuge hier an den Markttagen ab. Und ungebetene Besucher suchten den Ort vor allem zu vorgerückter Stunde auf und sorgten bei den Anwohnern mitunter für schlaflose Nächte. Mit der Bewirtschaftung des Parkplatzes durch die Apag hofft Erik Gatzweiler nun auf eine deutliche Entspannung des Parksuchverkehrs.

Das gilt im Besonderen auch für Besucher aus den Niederlanden und Belgien. „Die kommen über die Roermonder Straße und den Ring herein. Dann ist dieser Parkplatz die erste Anlaufstelle. Die Innenstadt ist von hier aus fußläufig gut zu erreichen.“ Auch Besucher des Weihnachtsmarktes, kann sich Gatzweiler vorstellen, könnten den neuen Parkplatz ansteuern. Die Parkgebühr beträgt pro Stunde einen Euro, für den Tageshöchstsatz zahlen Parker zehn Euro.

Erreichbar ist der Parkplatz im Pontviertel über die Wittekindstraße. Fußläufig ist er auch mit der Pontstraße verbunden. Anwohner können hier allerdings keine Parkplätze anmieten. Gemäß Apag-Standard ist der Parkplatz nunmehr videoüberwacht und beleuchtet.

Apag-Geschäftsführer Herbert Sliwinski hofft mit dem neuen Angebot nicht nur die „deutlich zugespitzte Parkplatzsituation“ für Kunden im Pontviertel zu entschärfen. Gleichzeitig erschließt er auch im Westen eine neue Parkfläche für die APAG. „In der Innenstadt verteilen wir uns von der Stadtmitte aus gesehen überwiegend nach Osten.“

Auch Kai Kessler, Betreiber des „Ocean“ und des „SowiSo“ an der Pontstraße, hofft, dass mit dem neuen Parkangebot etwas mehr Ruhe in das Viertel kommt. „Der Verkehr hier war gigantisch.“ Und der Gastronom hofft auch, dass sich die nächtlichen Spontan-Partys durch die Video-Überwachung erledigen und es dadurch für die Anwohner zum Veltmannplatz deutlich leiser wird.

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