Neuer Ohrenschmaus für historische Augenweiden

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Setzen auf ein musikalisches Erlebnis besonderer Art am Samstag im Krönungssaal - und auf viele Spenden zugunsten des Postkarten-Projekts über Aachens Geschichte: Bernd Carl von der Sammlung Crous und Karin Wintgens, die die kleinen Kunstwerke zur Verfügung stellt. Foto: Schmitter

Aachen. Das Benefizkonzert zugunsten der stadthistorischen Sammlung Crous am Samstag, 17. April, verspricht zu einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art zu werden. Schon der Krönungssaal des Rathauses als Konzertsaal verleiht dem Abend ab 19.30 Uhr ein besonderes Flair.

Die konzertanten Klänge sind die Garanten für einen Ohrenschmaus, bei dem auch das Öcher Hazz nicht außen vor bleiben wird. Dafür stehen die Namen der Ausführenden: die Viertklässler der Domsingschule, Domsingknaben aus weiterführenden Schulen und der durch seinen urwüchsigen Gesang in os Modderesproech bekannte und beliebte Männerchor „capella a capella” sowie das sinfonische Blasorchester des Musikvereins Hahn, der erst kürzlich, anlässlich seines 50-jährigen Bestehens die Zuhörer mit „Goldklängen” berauschte.

Der Erlös dieses Benefizkonzertes ist ein weiterer Baustein zur Finanzierung des Ankaufs einer stadthistorischen Rarität, den die Sammlung Crous zur Erweiterung ihres Bestandes anstrebt. Es geht um den Erwerb von 4500 Aachener Ansichtskarten aus dem Zeitraum von 1890 bis 1940. Es war das Anliegen des 2009 verstorbenen Privatsammlers Klaus Wintgens, dass dieser Aquensienschatz, den er im Lauf von 40 Jahren mit großem Engagement und Liebe zu seiner Heimatstadt zusammengetragen hatte, als geschlossene Sammlung erhalten bleibt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Das Programm des Benefizkonzertes ist breit gefächert. Unter der Leitung des Rektors der Domsingschule, Gerhard Dünnwald, eröffnen die Domsingschüler und -knaben das Konzert mit kirchenmusikalischen Kompositionen, wie: „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt” von Christoph Willibald Gluck und dem „Ave Maria” von Franz Liszt.

Ebenso singen sie aber auch die Aachen-Hymne „Urbs Aquensis” aus dem Jahr 1850 sowie das zeitgenössische „Der Dom es ose Stolz” von Heinz Peter Geulen (1999). Eine Premiere erleben die Konzertbesucher an diesem Abend, wenn Domsingschüler und Domsingknaben erstmals gemeinsam mit „capella a capella” singen. Es ist ein irisches Volkslied, dessen Verse Hein Engelhardt zu „Öcher Seäjenswönsch” umgetextet hat.

Auch die Sänger von „capella a capella” haben früher dem Domchor angehört. Ihre vier- bis achtstimmigen Arrangements beinhalten diverse Stilrichtungen - vom gregorianischen Gesang bis zum Madrigal und rockigen Popsong, vom lateinischen Ordinarium bis zum Öcher Platt. Bestechend und beliebt sind ihre Lieder im Sound der Comedian Harmonists, die, wie auch der heitere Song „In der Bar zum Krokodil”, beim Benefizkonzert nicht fehlen werden.

Mit Standing Ovations wurden die 120 Bläser des Musikvereins Hahn mehrfach beim Jubiläumskonzert im März gefeiert. Einige ihrer Darbietungen sind nun auch beim Benefizkonzert zu hören. So unter anderem die Tondichtung „Also sprach Zarathustra” von Richard Strauss, „All I ask of you” aus Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper” sowie Melodien aus dem Abba-Musical „Highlights of Chess”.

Karten gibt es für 20, ermäßigt 15 Euro in der Servicestelle der AZ an der Buchkremerstraße und im Verlagsgebäude des Zeitungsverlages, Dresdener Straße 3 (Parkmöglichkeit), sowie in allen Vorverkaufsstellen der AZ. Reservierungen/Vorbestellungen sind telefonisch leider nicht möglich.
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