Richterich - Neuer Bahnhof in Richterich: Die Bürger sind gefragt

Neuer Bahnhof in Richterich: Die Bürger sind gefragt

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Richterich. Wo liegt der optimale Standort für einen neuen Haltepunkt der Euregiobahn in Richterich? Zwei Alternativen sind im Gespräch, die im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden.

Auf der Höhe des Bezirksamtes oder etwas südlich der Brücke Horbacher Straße. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger spielt dabei eine große Rolle. Studierende und Mitarbeitende des Geographischen Institut der RWTH Aachen werden daher in der Zeit vom 24. bis 28. Juni 2013 am Rathausplatz, am Heinrich-Lehmann-Platz sowie an den Richtericher Einzelhandelsstandorten auf der Roermonder Straße eine Befragung vornehmen.

Zwischen dem 24. Juni und dem 14. Juli 2013 besteht alternativ auch die Möglichkeit, online an der Befragung unter http://bahnhaltepunktrichterich.limequery.com teilzunehmen. Mit der Befragung sollen die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger ermittelt werden. Am Dienstag, 9. Juli, findet zudem eine Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Planungsworkshops im Schloss Schönau (ab 19 Uhr) statt. Hier soll die Planung vorgestellt und mit den Bürgern diskutiert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei der Wahl eines geeigneten Standortes für den neuen Bahnhof spielen eisenbahntechnische, verkehrsplanerische und städtebauliche Aspekte eine wichtige Rolle. Der geplante Haltepunkt soll eine schnelle Verbindung mit der euregiobahn von Richterich in die Innenstadt und in die Region ermöglichen. Zudem bietet ein zentraler Haltepunkt auch viele Möglichkeiten, das Zentrum von Richterich aufzuwerten. Bei einer Förderung durch den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) könnte der Bau des Haltepunktes in den Jahren 2016/2017 erfolgen.

Die vorbereitenden Arbeiten zum Haltepunkt Richterich werden von der Europäischen Union gefördert. Mit dem Programm sollen Bahninfrastruktur und Bahneinrichtungen weiterentwickelt werden. Vor allem aber soll das Bürgerengagement für die lokalen Bahnstrecken und Bahnhaltepunkte verstärkt werden, auch kann „neues Leben“ in wenig genutzten Bahnstationen einkehren.

Das Programm wurde von der Europäischen Union gestartet, um die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten in den Themenfeldern Innovation, Umwelt, Erreichbarkeit und Nachhaltiger Stadtentwicklung zu verbessern. Das Projektvolumen für alle europäischen Partner beträgt etwa 9 Millionen Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent durch die EU und einer Projektlaufzeit von Mai 2012 bis September 2015. Das Projektvolumen der deutschen Partner (Stadt Aachen, AVV, Geographisches Institut der RWTH Aachen) beträgt 850.000 Euro.

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