Neuer ALRV-Aufsichtsrat: Hammer spricht über Pferde und Alemannia

Von: Stefan Herrmann
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„Der CHIO ist Champions League“: der neue ALRV-Aufsichtsrat Tim Hammer. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Er ist der Neue beim Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) und doch in der Kaiserstadt bekannt wie ein bunter Hund. Die Rede ist von Unternehmer Tim Hammer. Seit April dieses Jahres sitzt der Spediteur im ALRV-Aufsichtsrat.

Auch wenn sein Reitsport-Wissen noch ausbaufähig sei, wie er am Mittwoch im Talk auf der Bühne des Medienzentrums unserer Zeitung direkt am Springstadion verriet. „Ich weiß, wo bei einem Pferd vorne und wo hinten ist“, meinte Hammer schmunzelnd im Gespräch mit Moderator Achim Kaiser.

Dabei habe er keineswegs die Pferde komplett gewechselt. Denn der Name Tim Hammer ist vor allem mit dem schwarz-gelben Nachbarn des ALRV in der Soers aufs Engste verwoben. Auch bei der Alemannia sitzt er im Aufsichtsrat. „Und das bleibt auch so, trotz meines neuen Engagements“, betonte er.

Um dann doch eine Einschränkung hinterherzuschieben: Viele in Präsidium und Aufsichtsrat des Fußballklubs verbinden ihren dauerhaften Einsatz für die Alemannia mit der Entscheidung, ob die Mehrheit der Mitglieder dem Einstieg eines Investors zustimmt. Nur so gebe eine Perspektive für die Alemannia. „Das ist eine der letzten Chancen für unseren Verein“, glaubt Hammer.

Alemannia und CHIO – zwei Aushängeschilder der Stadt, deren momentane Situation nicht unterschiedlicher sein kann. Gerade dieses Spannungsfeld scheint es zu sein, das Tim Hammer an der „Doppel-Funktion“ reizt. Beim ALRV und vorneweg mit dem Flaggschiff CHIO erlebe er nun hautnah „Champions League“. Im Reitsport sieht er weniger sein überschaubares Know-how rund ums Pferd gefragt, sondern vor allem sein gutes Netzwerk in Stadt und Region. „Da kann der eine oder andere sicher damit rechnen, dass ich ihn bald darauf anspreche, ob er sich nicht bei diesem Event der Extraklasse engagieren möchte“, so Hammer.

Aber in diesen Tagen genießt Hammer („Ich profitiere noch vom Welpenschutz“) vor allem das Flair des Turniers, das für ihn auf einer Stufe mit traditionsreichen internationalen Sportereignissen wie Wimbledon steht.

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