Neuen Notfallkarten des Gleichstellungsbüros erhältlich

Von: Katharina Redanz
Letzte Aktualisierung:
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Stellten die Neuauflage der Notfallkarte vor: Cartoonistin Mele Brink und Roswitha Damen (r.) vom Gleichstellungsbüro. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mehr als eine Nummer gegen Kummer: Über 15 Telefonnummern für Notfälle aller Art sind auf den neuen Notfallkarten für Mädchen und Jungen des Gleichstellungsbüros der Stadt zu finden, die ab sofort erhältlich sind.

Nach einem ersten Entwurf 2013 stellten die Gleichstellungsbeauftragte Roswitha Damen und die Cartoonistin Mele Brink nun die neuen, überarbeiteten Notfallkarten vor.

Während das Design der „Jungen-Karte“ verändert und an das der „Mädchen-Karte“ angepasst wurde, habe sich an den Telefonnummern auf der Karte nicht allzu viel geändert, so Damen – nur ein paar neue Beratungsstellen seien zusätzlich vermerkt.

So stehen auf den Karten für Mädchen insgesamt 18 Telefonnummern von unterschiedlichsten Beratungsstellen und Sorgentelefonen, auf der Jungen-Karte sind es 16: Vom Notruf des Jugendamtes über den ärztlichen Notdienst und dem Hilfetelefon bei sexuellem Missbrauch bis zur Aids-Hilfe und Suchthilfe Aachen sind alle wichtigen Bereiche abgedeckt. Mit voller Absicht stehe auch auf der Jungen-Karte die Nummer der Konfliktberatung für Schwangere, so Damen, schließlich seien Jungen von einer Schwangerschaft ebenso betroffen wie Mädchen.

„Wir hätten nicht gedacht, dass die Notfallkarte so ein Erfolg werden würde“, erzählte Damen. Von den alten Karten seien kaum noch welche da – rund 20.000 Stück befänden sich im Umlauf. Gerade das kompakte Format der Karte, die wie eine Visitenkarte problemlos in jedes Portemonnaie passt, mache die Karte so beliebt, sind sich Brink und Damen einig. Auch in Zeiten von Smartphones sei es schließlich praktisch, viele hilfreiche Telefonnummern gebündelt parat zu haben.

„Und auch wenn man nicht direkt bei einer Nummer anrufen möchte, kann man mithilfe der Karte gezielt nach bestimmten Beratungsstellen im Internet suchen“, nannte Damen einen weiteren Vorteil. Von den neuen Karten nun wurden erst einmal 5000 pro Geschlecht gedruckt, „aber es zeichnet sich jetzt schon ab, dass wir wohl schon bald Karten nachdrucken müssen“, so Damen. Das sieht sie allerdings positiv: „Wir freuen uns über jeden, der die Karte haben möchte und dem so vielleicht geholfen wird.“ Gerne würden auch Bestellungen von beispielsweise Lehrern entgegengenommen, die die Karten an ihre Schüler verteilen können.

Die Karten sind erhältlich beim Gleichstellungsbüro der Stadt, Johannes-Paul-II.-Straße 1, oder können bestellt werden unter der Telefonnummer 432-7313 oder unter der Mailadresse gsb@mail.aachen.de. Weitere Informationen zu den einzelnen Einrichtungen sowie die Notfallkarte in digitaler Form gibt es auf der Internetseite des Gleichstellungsbüros unter aachen.de/gleichstellung.

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