Aachen - Neue Ortsnetzstation gegen Ausbaukosten

Neue Ortsnetzstation gegen Ausbaukosten

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Aachen. Aachen nimmt eine Pilotfunktion ein – davon ist Dr. Peter Asmuth überzeugt. Der Vorstand der Stawag begleitete persönlich die Inbetriebnahme des ersten regelbaren Ortsnetztransformators in Aachen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Smart Area Aachen“ hat der Energieversorger den Transformator in einem Feldversuch getestet und jetzt auf Grüne Eiche präsentiert.

Der neue Transformator hat weitreichende Möglichkeiten zur Spannungsregelung, er kann so einen weiteren, teuren Netzausbau vermeiden beziehungsweise Zeitgewinn erzielen. Bald schon gehen vier weitere Modelle in Betrieb, bis Ende 2014 werden in Aachen acht regelbare Ortsnetztransformatoren realisiert sein. Das Forschungsprojekt „Smart Area Aachen“, an dem neben der Stawag als Konsortialführerin zwölf Partner aus Industrie und Forschung beteiligt sind, hat sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau, den Betrieb und die Erforschung eines „Smart Grid“, also eines intelligenten Stromnetzes im Stadtgebiet von Aachen, umzusetzen.

Die ersten Produkte von „Smart Area Aachen“ haben ihre Arbeit Mitte 2012 aufgenommen, sie laufen jeweils etwa vier Jahre. Das Gesamtvolumen des Vorhabens beträgt zehn Millionen Euro, etwa die Hälfte der Summe wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Oberbürgermeister Marcel Philipp unterstrich die Bedeutung des Pilotprojektes für den Ausbau erneuerbarer Energien: „Wir brauchen neue Lösungen“, so Philipp. Dieses Projekt sei eine echte Chance für Aachen. Die RWTH sei genau der richtige Ort, um so etwas zu erforschen, die Stawag der ideale Partner.

Das Konzept zu diesem Transformator, so Professor Dr. Armin Schnettler (Institutsleiter IFHT/RWTH), sei nicht ganz neu. Aber jetzt erreiche man mehr Flexibilität. „Ich bin froh, dass in Aachen dieser erste regelbare Ortsnetztransformator in Betrieb geht“, freute sich Asmuth.

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