Aachen - Neue Medien: Fluch oder Segen?

Neue Medien: Fluch oder Segen?

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Für die ältere Generation: Die VHS bietet auch Smartphone-Einführungskurse an.

Aachen. Das Medienverhalten der Menschen hat sich gewandelt: Die Tageszeitung am Morgen, die beim Frühstück zumindest rasch durchgeblättert wird, die Tagesschau am Abend, die den Feierabend einläutet, die Familienshow am Samstagabend, Urlaubsgrüße per Postkarte oder ein kurzer „Ich bin gut angekommen“-Anruf – das steht heute nicht mehr bei jedem im Vordergrund.

Statt dessen reicht ein Blick auf das Tablet und eine kurzes Surfen auf den Nachrichtenportalen, statt Fernsehen werden Serien gestreamt und per Facebook oder WhatsApp Fotos aus dem Urlaub gepostet.

Welche Folgen hat dieses veränderte, sehr individualisierte Medienverhalten eigentlich auf die Gesellschaft? Sind die Medien demokratischer geworden, weil jeder alles sehen und hören kann, wann immer und was immer will? Was bedeutet das für den Qualitätsjournalismus, und welche Rolle spielt die Politik eigentlich dabei? Diesen und weiteren Fragen wird auf der Podiumsdiskussion „Medienwandel gleich Demokratiewandel?!“ im Zeitungsmuseum an der Pontstraße nachgegangen. Beginn am Donnerstag, 24. September, ist um 18 Uhr. Um Anmedlung wird gebeten unter Telefon 4324910 oder Mail izm@mail.aachen.de.

Das Eingangsstatement liefert Alexander Vogt, Medienpolitiker und Mitglied des WDR-Rundfunkrates. Zur Veranstaltung wird es eine moderierte Twitterwall geben, so dass sich alle Gäste der Veranstaltung multimedial an der Diskussion beteiligen – und später auch verbal in die Diskussion mit den Podiumsgästen einsteigen können. Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind Andreas Düspohl, Zeitungsmuseum Aachen,

Thomas Thelen, stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung, Christian Scholz, @MrTopf, Blogger aus Aachen, Dr. Thorsten Junge, Kommunikationsforscher, Alexander Vogt, Medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion sowie Nina Krüsmann, freie Journalistin. Es moderiert SPD-Landtagsabgeordnete Daniela Jansen.

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