Kornelimünster - Neue Lösung im Konflikt um „Alte Schule“ ist in Sicht

Neue Lösung im Konflikt um „Alte Schule“ ist in Sicht

Von: Peter Schopp
Letzte Aktualisierung:
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Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig, die Verwaltung zu beauftragen, das alte Schulgebäude „Am Abteigarten“ unter Fortführung der bisherigen Nutzung ebenfalls als Vereins- und Bürgerhaus nutzbar zu machen. Foto: Michael Jaspers

Kornelimünster. In der Bezirksvertreung Kornelimünster/Walheim stand wieder einmal die räumliche Situation des Angebots „Schule von acht bis eins“ des Fördervereins der KGS Kornelimünster auf der Tagesordnung. Und wieder fanden sich Eltern ein, die Fragen zu diesem intensiv diskutierten Thema hatten.

Im Januar gab es einen runden Tisch, an dem Elternvertreter, Mitglieder des Fördervereins und Politiker teilnahmen, um ein für alle tragbares Ergebnis im Sinne der Kinderbetreuung an der KGS zu erzielen. Die Verwaltung plante nämlich, den vom Förderverein für die Kinderbetreuung genutzten Gebäudeteil „Alte Schule am Abteigarten“ für diese Zwecke zu sperren. Die Kinderbetreuung sollte demnach in den neuen Schulräumen mit einer sogenannten „multifunktionalen“ Raumnutzung gewährleistet werden.

Dem widersprachen viele Eltern und Verantwortliche immer wieder vehement. Und bezweifelten, ob unter diesen Voraussetzungen die Qualität der Betreuung und die Arbeitsbedingungen vor Ort noch akzeptabel sein würden. Besagter runder Tisch ergab einen Vorschlag, über den es nun abzustimmen galt.

Hier beschloss die Bezirksvertretung einstimmig, die Verwaltung zu beauftragen, das alte Schulgebäude „Am Abteigarten“ unter Fortführung der bisherigen Nutzung ebenfalls als Vereins- und Bürgerhaus nutzbar zu machen. In diesem Zusammenhang soll seitens des Schulausschusses einerseits die Entwicklung der Schülerzahlen für das wachsende Einzugsgebiet bestätigt und andererseits zugesagt werden, dass die Schule zweizügig bleibt.

Ganztag bleibt ein Thema

Entsprechende Zusagen an den Förderverein als durchführenden Verein sollen zur Absicherung abgeschlossen und Gespräche über die Entwicklung des Schulprofils bezogen auf die Ganztagesbetreuung geführt werden. Mit dem Ergebnis zeigten sich alle Fraktionen einverstanden und äußerten ihre Freude darüber, dass der unermüdliche Elterneinsatz zum jetzt vorliegenden Ergebnis geführt hat.

Ein anderer für die Aachener Randbezirke wichtiger Punkt war die Vorstellung der Fahrplanmaßnahmen, welche die Aseag ab Dezember 2017 umsetzen wird. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Klagen über eine ungenügende Anbindung des Aachener Südraums durch den ÖPNV laut geworden, was durch die vorgestellten Änderungen deutlich verbessert werden soll.

So werden auf verschiedenen Linien die Takte verkürzt, es sollen Parallelfahrten mehrerer Linien vermieden werden, und das Gewerbegebiet Pascalstraße sowie der Tierpark erfahren eine bessere Anbindung.

Viel versprechen sich die Verantwortlichen darüber hinaus von der Einführung des sogenannten „Netliners“, eines Busses mit 24 Sitzplätzen, der per App, Internet oder Telefon vorbestellt werden kann und den Fahrgast flexibel von einer Haltestelle zur nächsten bringen kann, wenn die Strecke nicht durch eine Linienfahrt abgedeckt wird. Die genauen Änderungen und die Bestellmodalitäten für den „Netliner“ werden in den nächsten Monaten von der Aseag intensiv vorgestellt. Bei allen geplanten Fahrplanmaßnahmen soll es im Schülerverkehr keine Änderungen geben.

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