Aachen - Neue Halle der RWTH thront auf dem Hügel

Neue Halle der RWTH thront auf dem Hügel

Von: tih
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Ein kleiner Schnitt und die Sporthalle „Am Königshügel“ ist eröffnet: Manfred Nettekoven (Kanzler der RWTH Aachen), Prof. Dr. Doris Klee (Prorektorin der RWTH Aachen) und Nico Sperle (Leiter des Hochschulsportzentrums, von links) bei der Einweihung. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Gespannt zerschneiden die Verantwortlichen der RWTH und des Hochschulsportzentrums (HSZ) in der neuen Sporthalle am Königshügel ein rotes Band. Man sieht ihnen an, dass sie zugleich froh und stolz sind. „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte des Aachener Hochschulsports“, sagt Nico Sperle, Leiter des HSZ. „Wir sind alle sehr froh, dass wir es geschafft haben, solch ein Gebäude hier zu errichten.“

Die neue Sporthalle ist wahrlich imposant. Am Eckertweg auf dem Königshügel stehen ab sofort 990 Quadratmeter Sportfläche zur Verfügung. Insgesamt zwölf verschiedene Sportarten werden hier angeboten. Allen voran stehen die bislang vernachlässigten Ballsportarten im Mittelpunkt. Das neue Zuhause vieler sportlich interessierter Studenten, Mitarbeiter und Professoren hat einiges zu bieten. Die Halle ist hochmodern, dreifach teilbar, energieeffizient sowie äußerst gut isoliert.

Doch in dem neuen Bau soll nicht nur Sport betrieben werden. Er soll auch als Begegnungsstätte fungieren. „Hier sollen sich Studenten begegnen. Aber auch Studenten auf Professoren treffen. Wir möchten mit dieser Sporthalle einfach alle Zielgruppen ansprechen“, wünscht Prof. Dr. Doris Klee, Prorektorin der RWTH.

Am Limit angekommen

Auf diesen neuen „Place to be“, wie Klee die neue Sporthalle nennt, freut sich auch Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH Aachen. Er könne zwar nicht mehr so viel im Sport, dafür aber umso mehr für den Sport erreichen, sagte er schmunzelnd. „Diese neue Sporthalle ist ein großer Schritt“, sagt Nettekoven.

Denn mit über 14.000 Teilnahmen ist das Hochschulsportzentrum der größte Sportanbieter in der Region. Die vorhandenen Möglichkeiten waren zu beschränkt, der Bedarf nach Sport war einfach zu groß. Mit der neuen Halle am Eckertweg wolle man die hohe Nachfrage weiter decken. Doch man sei – zumindest am Königshügel – inzwischen am Limit angekommen.

Durch die neue Sporthalle könne man aber das Angebot erweitern und die Qualität erhöhen. Denn auch das Sportangebot sei neben dem Lehrangebot einer Universität inzwischen zu einem großen Faktor für die Wahl des Studienortes geworden.

Nach 17 Monaten Bauzeit thront auf dem Königshügel nun eine weitere Sporthalle. Darüber freut sich auch Nico Sperle: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber es ist eine große Freude zu sehen, dass wir es geschafft haben. Ab sofort wird hier ein lebendiger Hochschulsport stattfinden!“

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