Neue AWO-Kita Kalverbenden offiziell vorgestellt

Von: Peter Schopp
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Erste „Ernte“: Mit Julia Abbate (rechts), Miriam Herrmann (Mitte) und ihren Kolleginnen von der AWO-Kita haben die Kinder eine Menge Spaß, zum Beispiel bei der Herstellung von Apfelsaft. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Zwischendurch gibt es gebackenen Apfel mit Rosinen und Mandeln. Und selbst gemachten Apfelsaft. Die Vorschulgruppe lässt grüßen. Auch ansonsten lässt es sich in der städtischen Kita Kalverbenden unter Trägerschaft der AWO (Arbeiterwohlfahrt) Aachen gut aushalten.

Man blickt jedenfalls in viele zufriedene Gesichter. Im Gespräch mit Nassim Navvabi-Garakani, der Fachbereichsleiterin Kita der AWO, und den Kita-Leiterinnen Julia Abbate und Miriam Herrmann wird schnell klar, dass ihnen ihre neue Arbeitsstelle sofort ans Herz gewachsen ist.

Seit August sind die Räume in Betrieb. Und das sprichwörtlich. Hier ist jede Menge los. Wie das eben so ist, wenn Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren in einem Gebäude herumturnen. Der Neubau, um dessen laufende Kosten es im Vorfeld einige Aufregung gab, ist hell und großzügig angelegt.

Hohe Fenster in allen Räumen, Schalldämmung an der Decke, und jeder Gruppenraum mit Zugang zum Garten und ausgestattet mit zwei Nebenräumen zum Turnen oder Schlafen. Sowohl die Ausbildung der Mitarbeiter als auch die Räume ermöglichen beispielsweise auch therapeutische Maßnahmen vor Ort. Eltern können sich im Elterncafe miteinander austauschen.

Die Kita setzt Maßstäbe. Die Betreuung ist von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr gewährleistet. Jedoch legt man hier Wert darauf, dass die Kinder nicht länger als neun Stunden täglich in der Betreuung sind. Die lange Öffnungszeit bedeutet auf der anderen Seite komplexe Anforderungen an Dienstpläne und Gruppeneinteilung. „Wir arbeiten aber immer nur mit unserem Mitarbeiterstab, damit sich die Kinder nicht mit fremden Gesichtern konfrontiert sehen“, rückt Abbate das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt.

Das Gebäude ist komplett barrierefrei, so dass der Inklusion im wahrsten Sinne des Wortes keine Schranken gesetzt sind. Die Betreuer und Betreuerinnen sind entsprechend ausgebildet, und wenn weiterer Bedarf entsteht, kann personell nachgelegt werden. Mittlerweile tummeln sich in den vier eingerichteten Gruppen 53 Kinder aus aller Herren Länder, die Jüngsten wenige Monate alt und die ältesten im Vorschulalter.

Für die Zukunft gibt es noch ausreichend Plätze für Kinder im Alter um drei Jahre. Die Kleinkindergruppen sind dagegen dicht. „In diesem Bereich haben wir schon eine ansehnliche Warteliste“, freut sich Abbate über den großen Zuspruch.

„Wir wachsen jetzt allmählich in unsere Umgebung hinein, versuchen Kontakte und Kooperationen mit der benachbarten Käthe Kollwitzschule oder der Katholischen Hochschule herzustellen“, blickt Navvabi-Garakani voraus. Die Damen betonen ausdrücklich, dass an ihrer Kita ein gesundheitlich ausgewogenes Ernährungskonzept ebenso intensiv verfolgt wird wie häufige Besuche im nahe gelegenen Wald. Außerdem ist das Ziel ausgegeben, ein „anerkannter Bewegungskindergarten“ zu werden.

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