Neubau fertig: Firma Habau jetzt im Gewerbegebiet Eilendorf

Von: Rolf Hohl
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Neueröffnung im Gewerbegebiet Aachen-Brand: Diana Schulte-Sperlich (Leiterin Planungsabteilung) und Geschäftsführer Jörg Schiffer freuen sich über die neuen Möglichkeiten. Foto: Ralf Roeger

Aachen/Heinsberg. Eigentlich sind Stahl, Glas und Beton das natürliche Habitat des Teams der Firma Habau GmbH. Für die Eröffnung des neuen Standorts im Gewerbegebiet von Aachen-Brand musste aber zusätzlich zum frisch fertig gestellten Firmensitz noch ein Festzelt aufgebaut werden.

Denn den neuen Abschnitt in der Geschichte der Spezialisten für den Bau von Autohäusern feierten die 35 Mitarbeiter von Habau keineswegs alleine. Dabei sollten an diesem Abend auch jene etwas haben, denen sich das Glück im Leben noch nicht allzu oft zugewandt hatte.

Nach nur sechs Monaten Bauzeit stand der Neubau an Aachens Peripherie. Der bisherige Standort, ein beschaulicher Flachbau in Heinsberg, ist auf die Dauer zu klein geworden. So sah sich Geschäftsführer Jörg Schiffer im vergangenen Jahr gezwungen, sich nach Alternativen mit mehr Platz umzusehen. Den ursprünglichen Plan, eine bestehende Immobilie zu kaufen, habe er jedoch in Ermangelung geeigneter Objekte schon bald verwerfen müssen. Dass man aber näher an die Kaiserstadt rücken wollte, war schnell klar. „Wir sind auf gut ausgebildeten Nachwuchs angewiesen und haben so besseren Zugriff auf die Absolventen der beiden Hochschulen“, sagte Schiffer.

In den vergangenen Wochen konnte schließlich das neue Gebäude bezogen werden. Mehr als 900 Umzugskisten wurden von Heinsberg nach Aachen-Brand gefahren. Der Neubau bedeutet nicht nur eine Stärkung des Gewerbeparks Brand, sondern ist auch eine Verheißung für einige zusätzliche Arbeitsplätze.

Dieser ist nämlich für 48 Mitarbeiter ausgelegt, wie Schiffer betonte – also für 13 mehr, als die Firma derzeit beschäftigt.

Der Wechsel von Heinsberg nach Aachen ist der größte Umbruch in der über 34 Jahre zurückreichenden Firmengeschichte. In dieser Zeit hat sich die Habau GmbH mit einem Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro zu einem der Marktführer in Deutschland für den Bau von Autohäusern entwickelt. Von Wiesbaden über Dortmund bis nach Cuxhaven und Dresden stehen mittlerweile Verkaufshäuser, die unter der Regie von Schiffer und seinem Team entstanden sind in allen Größen und Formen.

Unterstützung zugesichert

Die Nähe zum qualifizierten Nachwuchs hat für den Umzug eine entscheidende Rolle gespielt, und mit einem eigenen Beitrag will der Geschäftsführer auch für die ganz Jungen das Lernen etwas leichter machen. Er sicherte dem Verein „Breakfast4Kids“ Unterstützung zu, der benachteiligten Kindern an zahlreichen Schulen in der Region ein gesundes Pausenbrot ermöglicht.

„Viele werden deswegen auch ausgegrenzt, weil sie nichts Vernünftiges zu Essen haben“, so der Vorsitzende des Vereins, Achim Monnartz. Dem schaffe eine gute Zwischenverpflegung ein wenig Abhilfe – schließlich wisse jeder, dass man sich mit leerem Magen nicht richtig konzentrieren könne.

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