Neu- und Ausbau der Radroute wirft noch Fragen auf

Von: Günther Sander
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Haaren. Der Neu- und Ausbau der Radroute im Zuge der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich beschäftigte die Haarener Bezirksvertretung ausführlich. Dabei stellte sich heraus, dass längst noch nicht alles den Wünschen des Gremiums entspricht, was die Fachverwaltung beabsichtigt.

Städteregion und Stadt Aachen befürworten den Ausbau der Radroute, die in vier Bauabschnitten realisiert werden soll. Bauabschnitt 1: Radroute auf Stadtgebiet Würselen (Fertigstellung 2015); Bauabschnitt 2: auf Stadtgebiet Alsdorf (Fertigstellung 2015); Bauabschnitt 3: auf Stadtgebiet Aachen (Baubeginn in 2016 vorgesehen); Bauabschnitt 4: Bahnhof Mariadorf (Baubeginn voraussichtlich 2017).

Die Radroute werde von der Stadt Aachen als hochwertige überregionale Radverkehrsverbindung konzipiert, sie biete ein gutes Angebot für unterschiedliche Verkehrszwecke im Alltags- und Freizeitverkehr. Geplant ist eine konfliktarme Führung für Fußgänger, Radfahrer und andere Nutzer, vorgesehen sind zudem eine stetige und zügige Linienführung sowie eine sorgfältige Gestaltung von Querungen mit Straßen. In der Regel sollte die Radroute an Querungen mit Wirtschaftswegen und Anliegerstraßen vorfahrtsberechtigt sein. Der Ausbau der neuen Radroute trage laut Verwaltung zum Umstieg vom Auto aus Fahrrad bei und fördere daher eine schadstoffarme und klimafreundliche Mobilität.

Die Bezirksvertretung sieht allerdings Probleme, so in den Bereichen Benno-Levy-Weg bis Wirtschaftsweg Richtung Würselen (Querung Friedenstraße). Zwischen Strangenhäuschen und Friedenstraße ist der Belag aus Betonsteinpflaster, das soll bleiben.

Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten (CDU) erwähnte, dass auf den Wegen in Haaren zahlreiche Fußgänger unterwegs sind, daher müsste die Radroute entsprechend breit angelegt werden, um beiden Benutzern Ärgernisse zu ersparen. Wichtig sei es, den Radschnellweg auf der Bahntrasse zu halten, um Fußgänger nicht zu gefährden.

Corsten befürchtet, dass den Radfahrern suggeriert werde, dass sie hier einen „Radweg und Vorfahrt haben“. Da müsse man mit vermehrten Beschwerden von Fußgängern rechnen, die entlang der Wurm unterwegs seien. „Und was ist mit den Hunden?“, so eine weitere bedenkliche Frage. Die Planungen sollten noch einmal überprüft werden, hieß es.

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