Nachwuchsreporter nehmen viele Dinge unter die Lupe

Von: Svenja Pesch
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Aachen. In einigen Wochen sind sie da – die heiß ersehnten Sommerferien. Perfekte Gelegenheit, um Abenteuer zu erleben und spannenden Dingen auf den Grund zu gehen.

Die Route Charlemagne veranstaltet innerhalb des Sommerferienprogramms tolle Workshops für wissbegierige Jungforscher. Unter dem Motto „Wissensreporter gesucht“ können die Teilnehmer Vergangenes untersuchen und die Zukunft gestalten.

Egal ob zukunftsträchtige Bauten innerhalb eines CAD-Workshops entwerfen, dreidimensionale Objekte drucken, Handyfilme drehen, City-Fotografie bei einem Profi erlernen, die Stadtgeschichte Aachens erforschen oder in einem Theater-Workshop auf königlichen Spuren wandeln – das Ferienprogramm bietet jedem etwas.

„Nachdem im letzten Jahr die Nachfrage so groß war und alle Angebote schnell ausgebucht waren, war für uns klar, dass wir das wiederholen werden“, erzählt Pia vom Dorp, Leiterin der Kunst- und Kulturvermittlung der Route Charlemagne. Die meisten Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, aber auch Grundschüler finden passende Workshops.

Unterstützt wird das Sommerferienprogramm erstmals von der Stawag. Insgesamt sieben Angebote stehen während der Sommerferien zur Auswahl. Den Anfang macht der eintägige Workshop „Zukunft ausdrucken – in 3D“, innerhalb dessen Jugendliche ab 14 Jahren im FabBus der FH Aachen dreidimensionale Objekte drucken können. Im Rahmen von Future Lab Aachen lernen die Kids in einem CAD-Workshop, wie man Bauteile dreidimensional konstruiert. Die Stadtgeschichte Aachens ist dabei Hilfestellung und Inspiration zugleich.

Wie man einen spannenden Handyfilm macht und gleichzeitig eine gute Story macht, erfahren Interessierte innerhalb des Angebotes „Hosentaschenfilme“. Wer sich lieber mit der Geschichte Aachens befasst und gerne in andere Rollen schlüpft, der ist bei „Total Royal“ richtig. Der Theaterworkshop nimmt die Kinder mit auf eine Zeitreise. Wie hat Karl der Große regiert und wie kochte und lebte das Volk zur damaligen Zeit?

Diesen und anderen Fragen wird hier nachgegangen. Bei den „Denkmal-Detektiven“ erkunden die kleinen Forscher Denkmäler im Museum und im Pfalzbezirk. Bepackt mit Kamera wird innerhalb der „City Stories“ der kreative Blick auf die eigene Stadt gefördert. Die Teilnehmer lernen in dem Workshop, wie sie Technik und Gestaltung innerhalb der Fotografie perfekt miteinander vereinen können.

Scherben und Knochen

Den Abschluss bildet das Angebot „Archäologie für Kids“. Hier erhalten Kinder und Jugendliche nicht nur einen Einblick in das Berufsleben eines Archäologen, sie können zudem selbst erforschen, was Scherben, Knochen und Münzen zu bedeuten haben.

„Das Ferienprogramm animiert Kinder und Jugendliche dazu, selbst kreativ zu werden, zu recherchieren und Ideen zu entwickeln. Technik und Kultur werden prima miteinander verknüpft“, resümiert vom Dorp. Für die Workshops kann man sich ab sofort unter museumspaedagogik@mail.aachen.de oder telefonisch unter 4324998 anmelden. Die Kosten betragen pro Workshop zehn Euro.

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