Aachen - Nachwuchs für die „Erdmännchen”: Baby Kleo ist quietschfidel

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Nachwuchs für die „Erdmännchen”: Baby Kleo ist quietschfidel

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Kleo Bild
Ein quietschfideles Erdmännchenbaby: Kleo, seit Mai einer der Stars im Tierpark, auf dem Arm seiner „Pflegemama” Michaela Dalüge.

Aachen. Seit vier Wochen schon hat Michaela Dalüge alle Hände voll zu tun. Die Tierpflegerin des Aachener Euregiozoos ist für die Aufzucht eines jungen Erdmännchens zuständig, das im Zwei-Stunden-Takt mit Katzenmilch gefüttert werden möchte. Kleo heißt das Findelkind und ist mittlerweile schon quietschfidel.

„Mittlerweile muss man wirklich aufpassen, dass sie einem nicht davon springt”, sagt Dalüge. Doch das war nicht immer so. Als Kleo am 28. Mai gefunden wurde, war sie noch ein etwa sieben Zentimeter langes Würmchen und lag mutterseelenallein im Erdmännchengehege.

Ihre Eltern haben sich offenbar nicht für sie interessiert und so blieb den Tierpflegern nichts anders übrig, als sie von Hand aufzuziehen. Diese Aufgabe fiel dann vor allem Michaela zu, die Kleo sogar nachts mit zu sich nach Hause nahm, um rund um die Uhr für sie da zu sein. Alle zwei Stunden muss Kleo mit einer Spritze gefüttert werden, die einzige Ausnahme ist die vier- bis sechsstündige Nachtruhe.

Das ist zwar ganz schön anstrengend, doch die Arbeit hat sich gelohnt. Heute ist Kleo schon richtig flink auf den Beinen, sie hat die Augen geöffnet, zeigt Spielverhalten und erkundigt neugierig ihre Wärmebox. Aus der soll sie allerdings in den nächsten Tagen in einen größeren Käfig umquartiert werden, in dem sie mehr Platz und Möglichkeiten zu spielen und klettern haben wird. Und wie geht es dann weiter?

„In den nächsten Tagen werde ich mal mit ihr zum Erdmännchengehege spazieren”, erzählt die Tierpflegerin. Dann soll Kleo vorsichtig an ihre Verwandten gewöhnt werden, damit sie später wieder in die Gruppe integriert werden kann. Michaela ist sich nämlich gar nicht sicher, ob Kleo überhaupt weiß, dass sie ein Erdmännchen ist: „Manchmal guckt sie mich an, als wolle sie sagen: Werde ich auch mal so aussehen wie du?”

Dabei benimmt sich Kleo schon genauso, wie sich das für ein waschechtes Erdmännchen gehört: Sie zeigt das gleiche Spielverhalten, Rückzugsverhalten, Scharren und das typische „Männchen-machen”. Diese Verhaltensweisen scheinen also genetisch vorgegeben zu sein. Da sollte die Rückkehr in die Erdmännchenfamilie doch kein Problem sein, oder? Michaela scheint da optimistisch zu sein. Doch ob der der Versuch erfolgreich sein wird oder nicht, wird sich erst noch zeigen müssen.
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