„Nacht der Bibliotheken“: Viel mehr als nur Ausleihen

Von: Nadine Tocay
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Laden am 10. März zur Nacht der Bibliotheken: von links Manfred Sawallich, Heribert Leuchter, Rita Friedrich, Wilma Franzen und Alfred Görke. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Bibliotheken sind schon lange nicht mehr nur ein Ort, an dem man Bücher ausleihen kann. Sie sind im Laufe der letzten Jahre zu einer kulturellen und sozialen Begegnungsstätte geworden. Aus diesem Grund öffnen rund 200 Bibliotheken in NRW alle zwei Jahre ihre Türen für die „Nacht der Bibliotheken“ und bieten Zuschauern ein poetisches und amüsantes Programm.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Motto „The place to be!“ wird auch die Aachener Stadtbibliothek am Freitag, 10. März, kostenlos ein Konzert und eine Lesung anbieten. Organisiert wird die landesweite Aktion von dem Verband der Bibliotheken des Landes NRW. Dieser unterstützt die Veranstalter gemeinsam mit dem Kulturministerium und der eks.bibliotheksservice GmbH auch finanziell.

Auch der Förderverein der Stadtbibliothek und die Sparkasse Aachen beteiligen sich an den Kosten. Die Schirmherrschaft über die „Nacht der Bibliotheken“ übernahm das Europäische Parlament mit seinem ehemaligen Präsidenten Martin Schulz.

„Wir sind froh, dass wir dieses Event anbieten können. Damit können wir den Besuchern zeigen, welche wichtige Rolle Bibliotheken in der Gesellschaft haben“, freut sich der Leiter der Bibliothek, Manfred Sawallich. Zwei Programmpunkte sind an dem Freitagabend für die Gäste geplant. Um 18 Uhr wird die Band „Swing.it“ unvergessliche Welthits spielen. Das Jazzquartett um den Saxophonisten Heribert Leuchter hat sich mit seiner authentischen Swing-Musik bereits bei vergangenen Auftritten überregional einen Namen gemacht.

Im Anschluss an das Konzert folgt um 20 Uhr eine Lesung mit Anne Gesthuysen. Die Autorin moderierte bis 2014 das „ARD-Morgenmagazin“, bevor sie sich entschied, ihr Leben dem Schreiben zu widmen. Sie liest Passagen aus ihrem Buch „Sei mir ein Vater“, einem Roman, der von der ungewöhnlichen Familien- und Lebensgeschichte einer französischen Malerin handelt.

„Wir erhoffen uns, mit dem breitgefächerten Angebot neue Kunden in die Bibliothek zu locken – und natürlich auch den Bekanntheitsgrad der lokalen Künstler zu steigern“, unterstreicht Sawallich. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Stadtbibliothek, Couvenstraße 15, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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