Nach Unfall: Ampelanlage Adenauerallee wieder in Betrieb

Von: sh
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Sie läuft wieder: Da ein Auto an Weihnachten einen Mast auf der Kreuzung Trierer Straße/Madrider Ring/Adenauerallee gerammt hatte, war die komplette Ampelanlage tagelang ausgefallen. Donnerstag rückten Arbeiter an, um die Schäden zu beheben. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Das Provisorium, das in den vergangenen Tagen zahlreiche Autofahrer zu Umwegen zwang, hat seit Donnerstag ein Ende. Die Ampeln stehen an der Kreuzung Trierer Straße/Madrider Ring/Adenauerallee sprichwörtlich wieder auf Grün (und auch Rot).

Ausgerechnet zu Weihnachten hatte ein 26-jähriger alkoholisierter Autofahrer aus Aachen in der Nacht von Sonntag auf Montag den Ampelmast mit seinem Wagen mit großer Wucht gerammt. Während der Verursacher unverletzt blieb, hatte der Crash für die komplette Anlage des großen Kreuzungsbereichs fatale Folgen. Sie fiel nämlich vollständig aus, so dass die Verkehrsführung zwischenzeitlich geändert werden musste.

Aachener Unternehmen hilft

Für Autofahrer galt daher in den vergangenen Tagen: Aus Richtung Adenauerallee oder Madrider Ring konnte die Trierer Straße nicht überquert werden, Autofahrer durften auch nicht nach links abbiegen, was durch Absperrpoller verhindert wurde. Rechtsabbieger konnten jedoch auf die Trierer Straße auffahren und auch der Tunnel Adenauerallee war die ganze Zeit über befahrbar.

Warum dauerte es mehrere Tage, bis an einem so wichtigen Verkehrsknotenpunkt Ersatzanlagen aufgestellt werden konnten? Rita Klösges vom städtischen Presseamt erklärt: „Es gestaltete sich zunächst schwierig, umgehend eine Tiefbaufirma zu finden, da zwischen Weihnachten und Neujahr zahlreiche Bauunternehmen Betriebsferien machen.“

Zwar hatten die Verantwortlichen beim Stadtbetrieb und dem Verkehrsmanagement einen Ersatzmast parat, allerdings verfügt die Stadt eben nicht über das notwenige Gerät für entsprechende Tiefbauarbeiten. „Dafür beauftragen wir stets externe Firmen“, so Klösges. Hilfe kam schließlich vom Aachener Unternehmen Hermann & Co. Die haben kurzerhand Mitarbeiter aus dem Weihnachtsurlaub geholt und am Donnerstag im Laufe des Vormittags zunächst den defekten Mast komplett entfernt und den neuen wieder aufgesetzt.

Die Installation des neuen Sig-nalgebers erfolgte auch umgehend. Experten der hierfür verantwortlichen Firma Siemens standen seit Tagen in den Startlöchern. Fazit: Die Ampelanlage im Kreuzungsbereich Adenauerallee und Madrider Ring funktioniert wieder. Und: „Danke an die Leute, die ihren Weihnachtsurlaub unterbrochen haben und eine zusätzliche Schicht abgeleistet haben, um den Verkehr an diesem Knotenpunkt wieder ans Laufen zu kriegen“, lobte das Presseamt am Donnerstag den nicht unbedingt selbstverständlichen Einsatz.

Auch wenn der Verkehr wieder wie gewohnt fließen kann: Komplett abgeschlossen sind die Arbeiten an dem neu eingesetzten Ampelmast noch nicht. Denn der Pfeiler muss noch aushärten, bevor der Ausleger über die Straße, an dem auch die aus größerer Entfernung zu sehende Ampel hängt, installiert werden kann. Dies soll dann Anfang Januar geschehen, sagte Klösges.

Auch der Signalgeber für Blinde, der ebenfalls beschädigt wurde, muss noch bestellt werden.

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