Aachen - Nach Rohrbruch: Heizung im Audimax provisorisch repariert

Nach Rohrbruch: Heizung im Audimax provisorisch repariert

Von: nt/akas
Letzte Aktualisierung:
Oliver Berg/dpa Hörsaal Audimax
Bis zu 1000 Studenten fasst das Hörsaalgebäude Audimax, das mehrere Tage lang unbeheizt war. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Aachen. Das war kalt: Weil es im Audimax der RWTH Aachen einen Rohrbruch gegeben hat, ist über mehrere Tage die Heizung im Hörsaalgebäude ausgefallen. Das Leck im Rohr wurde am Dienstag provisorisch mit einer Dichtungsflüssigkeit repariert.

Das Rohr muss jedoch noch ausgetauscht werden. „Da es zwischen zwei Hörsälen liegt, wird es vermutlich eine größere Baumaßnahme, die mehrere Wochen dauern wird“, sagte Thorsten Karbach, Pressesprecher der RWTH. Diese werde man deshalb erst nach dem Wintersemesters durchgeführen können. Wie lange genau die Heizung nicht funktionstüchtig war, sei allerdings nicht zu rekonstruieren. Das Leck im Rohr sei wohl bereits am 14. November aufgetreten. Da die Hochschule nur Mieter des Gebäudes ist, muss sich der Eigentümer, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, um die Behebung des Schadens kümmern.

Der Ausfall der Heizung stellte die Organisatoren für kurze Zeit vor eine Herausforderung. Vorlesungen wurden verlegt beziehungsweise ihre Verlegung wurde geplant. „Die Solidarität unter den Betroffenen ist groß. Wir konnten viele Veranstaltungen verdichten“, erklärte der Pressesprecher noch am Dienstagmorgen. Viele Professoren, die Veranstaltungen im neuen Hörsaalgebäude „Carl“ geben, waren bereit auf sogenannte Aufbauzeiten für Versuche zu verzichten, um den Kollegen vom Audimax Obhut an der Claßenstraße zu gewähren.

In der Vergangenheit sei man in solchen Fällen auch auf andere Veranstaltungsorte ausgewichen, jedoch gebe es in Aachen fast keine Gebäude, in denen eine Vorlesung mit 1000 Studenten abgehalten hätte werden können. Deshalb hieß es für zahlreiche Studenten: warm anziehen!

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