Aachen - Nach Randale: Alemannia spricht Hausverbot aus

Nach Randale: Alemannia spricht Hausverbot aus

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Aachen. Nach den Ausschreitungen von sogenannten Alemannia-Fans am Freitagabend vor dem Heimspiel gegen Siegen hat sich die Aachener Polizei am Montag für Hausverbote und bundesweite Stadionverbote gegen elf Personen ausgesprochen.

Gegen 17 Uhr hatten am Freitag mehrere Fans der Alemannia versucht, den Parkplatzbereich der Gäste von Sportfreunde Siegen zu stürmen, so dass die Polizei eingreifen musste. Die Beamten wurden mit Steinen und Bengalos attackiert. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die etwa 30 bis 40 Personen flüchteten in Richtung Krefelder Straße, zehn konnten jedoch kurze Zeit später in der Nähe angetroffen werden, ein elfter Fan wurde nachträglich ermittelt. Dabei handelte sich es sich um junge Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren, von denen einer laut Polizeibericht der Westfront und einer der Karlsbande Ultras angehört. Bei vier Jugendlichen dürfte es sich nach Einschätzung der Polizei um Sympathisanten der Karlsbande handeln.

Die Polizei leitete jetzt Strafverfahren ein. Laut Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz wird gegen diese Fan-Gruppe sofort Hausverbot am Tivoli ausgesprochen, wobei zwei Männer bereits Hausverbot haben. Beim DFB werde man sich für bundesweite Stadionverbote einsetzen. Sollten die Täter nicht verurteil werden, würden die Stadionverbote aber wieder hinfällig, die Hausverbote seien davon unabhängig.

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