Brand - Nach 30 Jahren geht´s endlich los

Nach 30 Jahren geht´s endlich los

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:
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Der symbolische Spatenstich nach 30 Jahren: Helmut Wüst (von links), Willi Braun, OB Jürgen Linden und Bezirksvorsteher Herbert Henn graben am Brander Vennbahnbogen. Foto: Kurt Bauer

Brand. Mehr als 30 Jahre hat es gedauert. Mehr als drei Jahrzehnte voller Planungen, Unwägbarkeiten und Misstönen liegen hinter dem Brander Vennbahnbogen an der Münsterstraße. Das von langer Hand geplante Neubaugebiet wird nun in die Realität umgesetzt.

Danach sah es lange Zeit nicht unbedingt aus. Nach langem Hin und Her zwischen Grundstückseigentümern, potentiellen Investoren und der Verwaltung gerieten die Bebauungspläne ins Stocken. Einigkeit wurde lange Zeit nicht erzielt, auch nicht als die Aachener Bank vor rund zwei Jahren als Investor gefunden wurde.

Das Problem: Eine Obstwiese sollte nach Eigentümerwillen unbedingt vom Bebauungsplan ausgenommen werden, was letztendlich auch der Fall sein wird.

Nun aber ist es soweit, das von langer Hand geplante Neubaugebiet am Vennbahnweg in Niederforstbach nimmt Gestalt an. Um das zu dokumentieren, vollzogen Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, Aachener-Bank-Vorstand Willi Braun, Helmut Wüst als Geschäftsführer der Aachener Bank Immobilien sowie der Brander Bezirksvorsteher Herbert Henn symbolisch den ersten Spatenstich an der neuen Zufahrtsstraße, die durch das Neubaugebiet führen wird. „In zwei Jahren könnten die Bauarbeiten abgeschlossen sein”, ist Braun optimistisch.

Auf 50 Grundstücken sollen vor allem Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und zusätzlich einige Reihenhäuser entstehen. Und das möglichst „für jeden Geldbeutel”, wie OB Linden anmerkt. „In Aachen gibt es leider immer noch zu wenige Einfamilienhäuser. Deshalb ist es so wichtig, dass dieses Gebiet endlich umgesetzt wird.”

1974 wollte die Brander Verwaltung erstmals den inneren Vennbahnbogen als Neubaugebiet entwickeln, doch zu viele Einzelgrundstücke mit vielen verschiedenen Eigentümern machten eine Einigung unmöglich, erinnert sich Herbert Henn.

„Wir wollten schon damals attraktive Wohngebiete erschließen.” Auf rund 20.000 Quadratmetern wird nun ab Sommer gebaut - und schon für über die Hälfte der Grundstücke liegen Reservierungen vor.
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