Nach 20 Jahren: Hetty Simons-Robischon bringt Kinderbuch heraus

Von: Marie Eckert
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„Banschpäpel und Knieselpriem“: 20 Jahre lang lag die Geschichte unfertig in der Schublade, nun bringt Autorin Hetty Simons-Robischon das 60-seitige Kinderbuch heraus. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Zum neuen Kinderbuch von Hetty Simons-Robischon passt ein bekanntes Sprichwort besonders gut: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Über 20 Jahre, so schätzt die Autorin, lag die Geschichte unfertig in der Schublade.

„Das Buch drängte ja nicht und es gab immer wieder Wichtigeres zu tun“, erzählte Simons-Robischon, die als Diplom-Designerin früher Kunstunterricht gegeben hat und bei verschiedenen Zeitungen und Geschichten für die Illustrationen gesorgt hat. In diesem Jahr hat die Autorin ihr Projekt dann so richtig angepackt, herausgekommen ist dabei das bunte Kinderbuch „Banschpäppel und Knieselpriem“.

In der Geschichte geht’s um den Bauer Banschpäppel, seine Frau Lina und um Bauer Knieselpriem. Banschpäppel hat Kühe, die Schokoladenmilch und Zitronensaft geben und Hühner, die Zuckereier legen. Aus purem Neid will der verbitterte Knieselpriem das Bauernpaar sabotieren, scheitert aber mehrmals. Ob es wohl ein Happy End gibt? Seit Anfang des Monats kann das Buch mit über 60 Seiten für 21,80 Euro im Buchladen in Aachen-Laurensberg bezogen oder über www.buchhandel.de bestellt werden; außerdem wird es demnächst in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich sein. Auf jeder Doppelseite gibt es eine Seite Text in großen Buchstaben und eine Seite voll mit einem Aquarell-Bild, passend zur Geschichte.

Geschrieben und illustriert hat Hetty Simons-Robischon das Buch selber, die Ideen zu den Texten kommen der Autorin im Ruhestand meistens unerwartet, beim Joggen zum Beispiel, und entwickeln sich dann weiter. „Wenn ich zwischendurch mal nicht weiter weiß, mache ich entweder eine kleine Pause – oder frage meinen Mann“, sagte sie und lächelte. Der entlastet die Autorin, wo er kann und liest natürlich auch Korrektur und gibt Ratschläge. Aus den Texten entstehen dann die Bilder zur Geschichte, ungefähr zwei Stunden braucht Simons-Robischon im Schnitt für eins der Aquarelle, wie sie im Buch zu finden sind.

Schon in den 60er Jahren hat die Autorin und Designerin ein eigenes Buch herausgebracht, vor allem für ihre Kinder. Und auch sonst hat sie Erfahrung im Märchenerzählen: Simons-Robischon hatte vier kleine Geschwister, denen sie regelmäßig selbst erfundene Geschichten erzählte. „Noch heute erinnern sich meine Geschwister an diese Märchen“, verriet sie.

Jetzt, da die Autorin mehr Zeit hat, plant sie schon am nächsten Kinderbuch – und an ihrem Rückzugort: „Wir haben ein Ferienhaus in der Eifel, dorthin werde ich für das neue Buch gehen und dranbleiben – schließlich soll die Geschichte nicht so lange in der Schublade.

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