Aachen - Mussinghoff kritisiert Libyen-Einsatz

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Mussinghoff kritisiert Libyen-Einsatz

Von: pia
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Aachen. Bei einem Soldatengottesdienst im Aachener Dom hat Bischof Heinrich Mussinghoff den Libyen-Einsatz unter Führung der Nato kritisiert. Die Ziele und Strategien des Einsatzes seien im Vorfeld zu wenig durchdacht und geklärt worden.

Terrorismus und Krieg, aber auch die Verfolgung von Christen sind für Mussinghoff weltweit große Gefahren für den Frieden. „Die Kirche verteidigt jedoch nicht nur das Recht der Christen. Deshalb treten wir mit großer Entschiedenheit auch für die Anhänger anderer Religionen ein, wenn ihre Rechte missachtet werden.” Religionsfreiheit sei „die notwendige Voraussetzung, dass wir den Weg zum Frieden gehen können”, betonte Mussinghoff weiter.

Etwa 150 Soldaten aus den Seelsorgebezirken Aachen, Nörvenich, Geilenkirchen und Brunssum waren aus Anlass des Weltfriedenstages in den Dom gekommen. Karl Walter Ohm, Kommandeur der Technischen Schule des Heeres für Technik und Fachschule des Heeres für Technik, bedankte sich bei einem Empfang für den Zuspruch, den die Soldaten von der katholischen Kirche bekommen. „Es tut gut, wenn unsere Aufgaben als Friedensdienst verstanden werden, denn es ist oft eine schwere Herausforderung, Moral, Ethik und Glaube mit dem Dienst an der Waffe zu vereinbaren.”

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