Muss Weihnachten wirklich ausfallen?

Von: acb
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Seltsame Gestalten vor fantasievoller Kulisse: Das Theater Brand lädt große und kleine Menschen zum Weihnachtsmärchen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. „Oh, ich hasse Weihnachten!“ Dort, wo der russische Wald am tiefsten und dunkelsten ist, da wohnt die etwas verrückte Hexe Baba Jaga, die alles dafür tun würde, dass das diesjährige Weihnachtsfest nicht stattfinden kann. . . Jetzt war die Premiere des Stücks „Die Hexe Baba Jaga“ der russischen Regisseurin Olga Romanovskaya im Theater Brand.

Seit dem Frühjahr 2014 arbeitet die 1949 in Moskau geborene Regisseurin als freiberufliche Theaterregisseurin beim Theater Brand und ist seit ihrer Kindheit großer Fan der schrulligen Hexe. Mit witzigen Zaubersprüchen und der modernsten Technik begeistert Baba Jaga, eine der populärsten Märchengestalten Russlands, in Romanovskayas Umsetzung Groß und Klein.

So hat sie es geschafft, dem Weihnachtsmann – im russischen Väterchen Frost genannt – mit einer List alle Geschenke und seine schneeproduzierende Enkelin, die dicke Schneeflocke Snegurotschka, zu entwenden.

Doch Baba Jagas hat ein Problem: Ihre Stieftochter Anjuscha, die einst von der Hexe entführt wurde, sollte ihr eigentlich helfen, den Weihnachtsmann aus dem Weg zu schaffen. Diese hat aber genug von den fiesen Machenschaften der Hexe und macht sich mit ihrer Freundin, der stotternden Küchenschabe Koja, auf den Weg, ihre Eltern wiederzufinden.

Als dann der etwas hässliche Jüngling Iwanuschka, der sich auf die Suche nach einer Kosmetik-Hexe gemacht hatte, auftaucht und von Baba Jaga in einen Bären verwandelt wird, ist das Chaos groß.

Ob Weihnachten wirklich ausfallen muss oder Väterchen Frost seine Geschenke wiederbekommt, ob Anjuscha ihre Eltern wiederfindet und ob Iwanuschka seinen dicken Pelz loswird, beantwortet das Stück von Michael Kuhn und Georg Wintermann.

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