Muslime trauern um Terror-Opfer

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Aachen. „Bestürzung, Trauer und Wut haben uns ergriffen, als uns die schrecklichen Nachrichten von den blutigen Terroranschlägen in Brüssel erreichten“, schreiben die Vertreter des Islamischen Zentrums in einer Pressemitteilung anlässlich der feigen Attentate sogenannter IS-Kämpfer in der belgischen Hauptstadt.

Wiederum seien „unschuldige Mitmenschen Opfer sinnloser und menschenverachtender Gewalt“ geworden. „Unsere Trauer gilt den Opfern des Terrors, unser Mitgefühl, und unsere Gebete gelten den Angehörigen und Überlebenden“, so der Vorsitzende des Zentrums, Idris Malik.

Jeder sei nun aufgerufen, Verständigung, Toleranz und Menschlichkeit gegen die gewissenlosen Angriffe auf eine pluralistisch und demokratisch geprägte Gesellschaft zu verteidigen: „Muslime und Nichtmuslime dürfen sich nicht in den Sog der Gewalt und des Hasses ziehen lassen.“

Zum „Interreligiösen Friedensgebet“ anlässlich der Anschläge in Brüssel lädt die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) am heutigen Donnerstag ab 20 Uhr in den Raum der Stille im Erdgeschoss des KHG-Hauses in der Pontstraße 72.

„Wir möchten ein Zeichen des Friedens und der Toleranz setzen. Wir wollen der Opfer gedenken und einander ermutigen, miteinander durch diese schwere Zeit zu gehen“, so KHG-Leiter Christoph Simonsen und Referent Markus Reissen.

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