Musikverein Hahn: Abschied und Neubeginn mit grandiosen Melodien

Von: Eva Onkels
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Begrüßte den Frühling mit feinsten musikalischen Arrangements: Das Jugendorchester des Musikvereins Hahn begeisterte in der Gesamtschule Brand mit großer Bandbreite. Foto: Kurt Bauer

Brand. Wehmütig war Simon Briel schon zumute. Nach drei Jahren muss er jetzt die Leitung des Ausbildungsorchesters (ABO) im Musikverein Hahn aufgeben. Weil es dem jüngsten der drei Orchester an Nachwuchs mangelt, wird es nun mit dem ebenfalls immer kleiner werdenden Jugendorchester zusammengelegt.

Aber auf einen großen Auftritt musste Briel nicht verzichten, denn das erste Stück von Jugendorchester und ABO konnte er vor der Pause des Frühjahrs-Konzertes dirigieren.

Ein besseres Stück als „Go West“ von den Pet-Shop-Boys hätte für einen Neuanfang nicht gefunden werden können. Damit hat mit dem Frühlings-Konzert des Musikvereins Hahn in der Gesamtschule Brand sozusagen eine neue Zeit begonnen.

Das Publikum erwartete ein bunt gemischtes Programm. Eröffnet wurde das Konzert vom Ausbildungsorchester unter der Leitung von Simon Briel. Mit Filmmusiken spielten sich die Mädchen und Jungen in die Herzen der Zuschauer. „Hedwig‘s Theme“ und „Harrys Wonderous World“ aus dem Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ dürfte auch denen bekannt sein, die den Film noch nicht gesehen haben, zählen die Melodien doch zu den bekanntesten Filmmusiken der letzten Jahren.

Mit Disney-Musik ging es weiter: „Melodien, die wir alle kennen“, so nannte Moderator Elmar Brandt die Titel. Es handelte sich dabei um „Unter dem Meer“ aus dem Disneyfilm „Arielle die Meerjungfrau“ und „Märchen schreibt die Zeit“ aus dem Klassiker „Die Schöne und das Biest.“ Mit Filmmusik ging es auch mit dem Jugendorchester unter Leitung von Simone Schlesack weiter. Mit einem Medley konnte das Orchester überzeugen: „Braveheart“, „Top Gun“ und „Mission Impossible“ standen auf dem Programm. Für Blasorchester arrangiert hatte Frank Bernaerts das berühmte Stück „Conquest of Paradise“ von Vangelis, eigentlich auch eine Filmmusik.

„Das kenne sogar ich“, verkündete Katja, 11, die im Publikum dem „Bon Jovi – Rock Mix“ in einem Arrangement von Wolfgang Wössner lauschte. Obwohl der US-Superstar Bon Jovi, wie Elmar Brandt es ausdrückte, „für viele der jungen Musiker vermutlich ein alter Mann ist“, sind seine Rocksongs wie „Living on a Prayer“ oder vor allem „It‘s My Life“ unvergessen und werden immer noch im Radio gespielt.

Klassisch sah es hingegen beim Großen Orchester aus. Da durfte der Klassiker „Deuschmeister Regimentsmarsch“ von Wilhelm August Jurek natürlich nicht fehlen. Das Publikum klatschte unter Anleitung von Sander Hendrix an den richtigen Stellen enthusiastisch mit. Sehr britisch kam „The Seafarer – Nautical Rapsody“ von Haydn Woods daher.

Mit Astor Piazzollas „Oblivion“ in einem Arrangement von Lorenzo Bocci wusste das Orchester ebenfalls zu überzeugen. Bekannte Melodien vereinigten sich schließlich auch in einem Medley aus Stücken des berühmten Musicalkomponisten Andrew Lloyd Webber, der die Musik zu „Cats“, „Evita“ oder „Jesus Christ Superstar“ schrieb.

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