Musiker heben schwungvoll ab

Von: tis
Letzte Aktualisierung:

Eilendorf. Wer die Konzerte des Instrumentalvereins Eilendorf (IVE) kennt, weiß, dass die Zuhörer dabei nicht nur meisterlich gespielte Klänge erwarten, sondern auch amüsante Showelemente.

Beides zusammen garantiert sowohl dem Publikum, als auch den 130 aktiven Musikern in den drei Orchestergruppen Freude am Spiel und beweist den familiären Charakter im Vereinsleben. So auch jetzt wieder beim Frühjahrskonzert, zeitversetzt in einen heißen Juni-Sommerabend.

Mit einem „kühlen Trunk” beschenkt, wurde dabei auch offiziell Heinz-Dieter Jünger nach vierjähriger Amtszeit als IVE-Vorsitzender verabschiedet. „Der IVE hebt ab!” lautete das galaktische Motto des Konzertabends. Und wollte man dem neuen Vorsitzenden und Moderator Werner Bleilevens Glauben schenken, so war der IVE auf diesen Flug ins All längst vorbereitet, bevor Lena beim Eurovision-Contest mit „Satellite” für Deutschland die Sterne vom Himmel holte. Sternschnuppen auf jeden Fall fielen auch beim Spiel des Vorchesters mit den jüngsten IVEern unter Leitung von Didier Dhont auf Aachen herab.

Die Flötengruppe mit zwölf kleinen Squaws und Indianern wurde dabei zunächst mit „Rain Dance” zu Publikumslieblingen. Wie für sie, wollte aber auch für das Jugendorchester der Beifall nur langsam abebben. Mit der anspruchsvollen Komposition von Robert Sheldon „Beyond the Higher Skyes” begaben sie sich als Erste in das „Jenseits der höheren Himmel” und ließen die Michel-Jackson-Komposition „Earth Song” folgen. Jubel gab es mehrmals während des Konzerts für den Schlagzeuger Timm Gauglitz.

Verdienten Vorschussbeifall spendeten die 600 Zuhörer dann gleich dem Großen Blasorchester unter der Leitung von Marc Doomen. Der Countdown lief, Nebelschwaden stiegen am Bühnenrand auf. Mit „Corona” von Wim Laserons zog das Raumschiff rasant an einer Sonnenfinsternis vorbei, um dann majestätisch gleitend bei „Raise of the Son” einen Sonnenaufgang oder aber die Auferstehung Christi nachzuempfinden. Atemberaubend war „Cap Kennedy” von Serge Lancen. Über Großbildleinwand konnte zeitgleich die Mission der Apollo 11 verfolgt werden.

Dem nicht genug. Auf einem symbolischen Mondkrater hisste der 1869, also hundert Jahre zuvor, gegründete IVE nun seine Vereinsfahne! Das große Finale mit dem „Superman-March” von John Williams brachte eine weitere Überraschung: Marc Doomen, neun Jahre Solohornist bei André Rieu, dirigierte das Orchester in dem rot-blauen Anzug des Supermans. Der anhaltende Beifall ging in Taktklatschen über.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert