Aachen - Musikbunker: Verein stellt sein neues Programm vor

Musikbunker: Verein stellt sein neues Programm vor

Von: Marie Eckert
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Aachen. Umsonst, für alle Geschmäcker und neu: Die Konzertreihe „Komm ma vom Sofa“ startet ab Oktober im Musikbunker. Die Idee: Einmal im Monat tritt eine internationale Nachwuchsband auf, der Eintritt ist für alle Besucher frei.

Die Musikrichtungen bewegen sich irgendwo zwischen Electro, Ska, Indie und Rock – eine bunte Mischung, bei der für jeden Musikhörer im Laufe der Monate etwas dabei ist. Das Ziel: Die Leute dazu bewegen, Musik zu hören.

Beste Nachwuchsband

Den Anfang machen am Mittwoch, 5. Oktober, „Carnival Youth“, eine lettische Indie-Rockband, die schon den internationalen Award „EBBA“ für die beste Nachwuchsband Europas in der Tasche haben. Am Freitag, 11. November, übernimmt der junge Düsseldorfer Komponist und Produzent elektronischer Musik Orson Hentschel. Am Donnerstag, 1. Dezember, spielt dann die norwegische Grunge-Band „Sauropod“ im Musikbunker.

„Das sind alles Nachwuchs-Künstler, die in absehbarer Zukunft groß werden und jetzt noch kostenlos bei uns angesehen werden können“, betonte Chris Kukulis, Programmorganisator des Musikbunkers. Und Geschäftsführer Lars Templin fügte hinzu: „Das Wichtigste war uns, dass es gute, neue Bands sind, die unserer Meinung nach qualitativ hochwertig sind.“ Drei Konzerte gibt es noch in diesem, zwölf im kommenden Jahr.

Studi-Sonderkonditionen

Kostenlos sind auch beliebig viele Konzerte im Musikbunker für Studenten im ersten und zweiten Semester: Bei den Fachschaften, dem AstA, im Musikbunker selbst und in den Monatsprogrammen gibt’s die Tickets für umsonst, mit denen, wie Kukulis sagte, theoretisch jedes Konzert besucht werden kann – also meistens mehrere pro Woche.

Und auch bei diesen Konzerten sind die Genres kunterbunt gemischt: Von Trompete bis Hardcore, im Laufe des Monats kommt auch hier jeder auf seine Kosten. Ein Highlight im Oktober sind „Dubioza Kolektiv“, eine bosnische Band, die am Montag, 3. Oktober, eine Mischung aus Reggae, Ska, Punk, Hip-Hop und bosnischer Folklore spielt. Am Donnerstag, 20. Oktober, trifft sich die „Gangstarr Foundation“ im Musikbunker. Die Gruppe ist im Jahre 1993 von verschiedenen Hip-Hop-Acts aus New York gegründet worden und tourt nun zum ersten Mal durch Europa.

Jazz und Trompeten

Am Samstag, 22. Oktober, ist ein echtes „Öcher Original“ im Musikbunker zu Gast – oder doch eher zurück zu Hause? Die Aachener Post-Hardcore-Band „Fjørt“ hat sich vor vier Jahren zu den ersten Proben im Musikbunker getroffen, inzwischen spielen sie ausverkaufte Shows in ganz Deutschland. Ganz andere Musik dann am Dienstag, 25. Oktober: Das „Erik Truffaz Quartet“ aus Frankreich spielt Jazz mit Trompeten und ist auch aus Projekten mit anderen Künstlern bekannt. „Das ist Jazz, und zwar genreübergreifend und sehr modern“, sagte Kukulis.

Tickets gibt es im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen am Friedrich-Wilhelm-Platz (montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr) sowie im Verlagsgebäude an der Dresdener Straße (montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 17 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr).

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