Aachen - Musikbunker kredenzt erste Frühjahrs-Hits

Musikbunker kredenzt erste Frühjahrs-Hits

Von: mh
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Rocken den beginnenden Lenz mit einem bunten Strauß aus höchst erfolgreichen Stars der Szene: Lars Templin, Chris Kukulis und Torde Krüger (v.l.) haben ein feines Programm auf die Beine gestellt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Mit dem nächsten bühnenreifen Paukenschlag weckt der Musikbunker seine Fans aus dem Winterschlaf. Frühlings Erwachen ist hinter den dicken Mauern des Hauses neben der Burg Frankenberg angesagt, nachdem die Programmgestalter um „Mubu“-Geschäftsführer Lars Templin, Chris Kukulis und Torde Krüger ein pralles Konzertpaket geschnürt haben.

„Bis Ende Mai haben wir bereits 44 Auftritte gebucht“, berichtet Templin nicht ohne Stolz. Längst könne auch der Verein an sich auf seinen klangvollen Namen bauen, wenn es darum gehe, schwer angesagte Bands aus vielen Ecken der Welt ins Dreiländereck zu lotsen. Schon in den nächsten zwei Wochen geben sich neun hochkarätige Kombos fast aller Sparten plus etliche Nachwuchs-Kapellen ein Stelldichein auf der bestens präparierten Bunkerbühne.

Kurzentschlossene sollten sich bereits den Freitag, 9. März, vormerken. Die Utrechter Folk-Formation I Am Oak besticht mit minimalistischem Sound und federleichten Kompositionen (Support: Junebug In A Jar, 20.30 Uhr). Singer und Songwriter Ori präsentiert am morgigen Samstag in der Bunkerkneipe seine ganz eigene Rezeptur aus Folk und Soul, House und Trip Hop (Support: Raw Raw Conent, 20.30 Uhr).

Als „Flaggschiff der Mestizo-Musik“ annoncieren die PR-Profis die lateinamerikanische Truppe Che Sudaka. Das Quartett gilt vielen Kennern inzwischen gar als eine der besten Live-Bands schlechthin. Vielleicht auch deshalb, weil sie ihre Musik – ein munterer Mix aus Cumbia, Ska und Punk – auch als Botschaft für Toleranz und gegen Gewalt über die Rampe zu bringen wissen. Den Beweis wollen sie am Dienstag, 13. März, antreten (21 Uhr).

Wettbewerb im Doppelpack

Als Popmusik für Erwachsene bezeichnet der Kölner Multiinstrumentalist Martin Bechler seine geschmeidig-eingängigen Kompositionen, die er mit seiner Band Fortuna Ehrenfeld am Mittwoch, 14. März, zu Gehör bringt (21 Uhr).

Ganz im Zeichen der hoffnungsvollen Newcomer steht der „Toys 2 Masters Bandcontest“ am Donnerstag, 15. März: Ab 18.30 Uhr gehen junge Kombos aus ganz NRW, Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Ausland zum Wettbewerb ums imposante Preispaket von 40.000 Euro an den Start. Manche von ihnen dürften schon am 22. März mehr wissen: Eine Woche später (ebenfalls 18.30 Uhr) geht das rockige Rennen um die besten Plätze weiter.

„Volle Hütte“ vermelden die Programmmacher unterdessen bereits für den Gig mit dem höchst erfolgreichen Rock‘n‘Roll Barden Christian Steiffen am Freitag, 16. März – sämtliche Tickets sind bereits vergriffen. Trost für alle, die (zu) spät kommen: Ab 23 Uhr zelebrieren die Bremer Senkrechtstarter Doubtboy & Tightill ihre explosiven Deutschrap-Nummern in der Bunkerkneipe.

Handgemachte Musik, die über die Ohren in den Bauch und von da aus direkt in die Beine geht, kredenzt die Crossover-Band Rasga Rasga am Samstag, 17. März. Hämmernde Grooves, feine Melodien und brachiale Bläsersätze garantiert das impulsive Sextett einer stetig wachsenden Fangemeinde aus allen Generationen (20.30 Uhr).

Mit feinstem Funk im Gepäck knipst am Sonntag, 18. März, 20 Uhr, eine der derzeit erfolgreichsten Kombos des Genres die Verstärker an: Die Lehmanns Brothers sind längst dicht auf den Fersen von Branchen-Assen wie Fred Wesley und Maceo Parker unterwegs, mit denen sie bereits die Bühne geteilt haben. Als Gewinner des renommierten internationalen „Shure Call for Legends“-Wettbewerbs gibt die Band sich im Sommer übrigens beim legendären Montreux Jazz Festival ein Stelldichein mit den Besten der Zunft.

Mit ihrem einzigartigen Mix aus Soul, Hip-Hop, Electro und Rock komplettieren am Dienstag, 20. März, schließlich 47 Soul die ersten „Top Ten“ anno 2018 im Bunker (21 Uhr). „Shamstep“ nennen die vier Musiker aus Nahost ihren ganz eigenen, erfrischend exotischen Sound, der ihnen allenthalben ausverkaufte Konzerthallen beschert. Ihre erste Hit-Single „Into the Shamstep“ geht bei Youtube mit aktuell über 4,5 Millionen Klicks derzeit durch die virtuelle Decke. Kulukulis, Templin und Co. haben sich einmal mehr erfolgreich nach selbiger gestreckt, indem sie die Senkrechtstarter aus der Levante ins Grenzland gelockt haben – trotz (oder eben gerade wegen) ungebrochen steiler Erfolgskurve in eigener Sache: „Dass die Band ein Gastspiel in Aachen gibt, kann man schon als kleines Wunder bezeichnen“, findet Kukulis. „Die sollte man auf gar keinen Fall verpassen . . .“

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