Musik an besonderen Orten

Von: ak
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Aachen. Kirchen und alte Industriedenkmäler werden zu Spielstätten: Auch das macht die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Voices” des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, des bei der Stadtenwickluntsgesellschaft Würselen angesiedelten Büros Burg Wilhelmstein zu einer besonderen.

„Künstler, die etwas unverkennbares mit sich bringen, etwas ganz besonders und die aus dem Rahmen fallen - eben diese wollen wir in unserer Reihe zeigen”, sagt Rick Takvorian vom Kulturbetrieb Stadt Aachen.

Alt bewährt ist bereits die Kooperation mit Ulrich Pesch, Veranstalter Burg Wilhelmstein. Doch „Voices” macht in diesem Jahr einen wichtigen Schritt in die Städteregion hinein: Zum ersten Mal ist auch die die Kulturgemeinde Alsdorf mit an Bord. Und das gleich mit zwei Veranstaltungen an ungewöhnlicher Stelle.

Im umgebauten Fördermaschinenhaus auf dem Gelände des Alsdorfer Energeticons bildet der Auftritt der von Gustav Peter Wöhler und seiner Band am Freitag, 30. Oktober, ab 20 Uhr den Auftakt.

„Zwar ist das Fördermaschinenhaus mit gerade einmal knapp 290 Plätzen der kleinste Veranstaltungsort, doch hat der Raum einen ganz eigenen Charme”, sagt Rick Takvorian.

Und so wird Peter Wöhler, der als Schauspieler aus vielen Fernsehproduktionen wie etwa Otto Walkes „Sieben Zwergen” bekannt ist, zwischen den Überbleibseln von Alsdorfs Bergbaugeschichte spielen.

Berührende Melodien, wilde Improvisationen, pulsierende und schräge Rhythmen wirbeln durch die Luft des Fördermaschinenhauses, wenn Manfred Leuchter und Ian Melrose zu Gast sind. Akkordeon, akustische Gitarre und Low Whistle - eine seltene und spannende Begegnung. Musikalisch ist der Horizont, den Ian Melrose und Manfred Leuchter aufspannen, von erhabener Weite.

„The Klezmatics” aus New York sind als Band die wohl bekanntesten Interpreten jüdischer Musik auf der Welt. Sie mischen traditionelle jiddische Melodien mit musikalischen Einflüssen von Jazz bis Ska, Rock und Soul bis hin zu karibischen Sounds. Mit ihnen kommt „Voices” auch in die Stadt Aachen. Sie spielen im Ludwig Forum.

Den Abschluss der Reihe bildet Moya Brennan. Die Leadsängerin von „The Voice of Clannad” spielt St. Paul an der Jakobstraße.
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