Aachen - Musical Circle: Künstler mitten im Publikum

Musical Circle: Künstler mitten im Publikum

Von: Gerd Simons
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Volles Haus: Der Auftakt der n
Volles Haus: Der Auftakt der neuen Reihe „Musical Circle” im „KuKuk” an der Eupener Straße fand riesigen Anklang. Die Idee zu diesen „Wohnzimmerkonzerten hatte Nick Takvorian, selbst Keyboarder der Band „The Seed an the Crowbar”. Foto: Gerd Simons

Aachen. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!” Mit diesem antiquierten aber immer noch aktuellen deutschen Sprichwort kann das Engagement von Nick Takvorian umschrieben werden, mit dem er jetzt ein neues Live-Musik-Format erfolgreich angeschoben hat.

Nick Takvorian, Sohn des Aachener Kulturmanagers Rick Takvorian, hat mit „The Musical Circle” eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich speziell an junge Musikerinnen und Musiker richtet.

„The Musicle Circle” gibt ihnen die Möglichkeit, sich und ihre Songs in der heimeligen Wohnzimmeratmosphäre des ehemaligen Zollhauses Köpfchen, das durch den Kunst- und Kulturverein Kukuk betrieben wird, zu präsentieren. „Mein Anliegen ist, das Miteinander der jungen Musikerinnen und Musiker zu fördern und die nachwachsende Musikergeneration noch enger mit einander zu verschmelzen - zum Vorteil für die Akteure selbst und für die Aachener Musikszene”, erzählt der 21jährige Sänger und Keyboarder der Aa chener Kapelle „The Seed & The Crowbar”, die beim vom Aachener Zeitungsverlag unterstützten STAWAG-Music-Award 2012 den zweiten Platz belegt hat.

Bei der Premiere des „Musical Circles” platzte das alte deutsche Zollhaus sprichwörtlich aus allen Nähten. Mit einer solch großen Resonanz von an lokaler Musik interessierten Menschen hätte selbst der optimistische Protagonist Nick Takvorian nicht gerechnet. Und das Konzept, dass sich der Student der Kulturwissenschaften ausgedacht hatte, war schlicht, ergreifend und wirkungsvoll.

Eingeladen für die Feuertaufe seiner zukunftsweisenden „Wohnzimmerkonzerte” waren das Duo Saitensprung (Klara Capito/David Spencer), die Singer/Songwriter Gianna Vogeno/Dirk Vetter, die Deutsch-Punk-Pop-Band „Freibad”, die für diesen Auftritt auf Duo-Größe zusammengeschrumpft war, „Human Painted” (Ska-/Funk-Pop) und Takvorians eigene Formation „The Seed & The Crowbar” - aktiv in fünf unterschiedlichen musikalischen Gesch macksrichtungen, die aber in dieser Kombination herrlich harmonierten.

Der Clou: die Musikerinnen und Musiker saß inmitten des Publikums auf einer imaginären Bühne, jeder Auftretende drehte sich in einem anderen Blickwinkel zum Publikum und alle zusammen bildeten den musikalischen Kreis, in dem die kollektive Zusammenarbeit und die Musik fließt und eine unglaublich Dynamik entwickelt.

Anders als bei der Veranstaltungsreihe „Café Rick”, die ebenfalls im Kukuk stattfindet, gab es keinen Moderator, sondern die aufstrebenden lokalen Helden übergaben wie beim Staffellauf das Mikrofon mittels einer verbindenden Moderation an ihren folgenden Staffelpartner.

Gitarrist Dirk Vetter, der den stimmungsvollen Abend im Duo mit Gianna Vogeno (Gesang/Gitarre) bereichert hat, bringt es stellvertretend für alle Anwesenden auf den Punkt: „Wahnsinn! Hätte nicht gedacht, dass das so ein klasse Abend wird. Da hat einfach alles gepasst! Freue mich schon auf die Fortsetzung!”
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