Mundartensemble bietet Bewährtes und Neues

Von: Anita Görgen
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Aachen. Das Schängche konnte sich über hohen Besuch freuen: Die neue Spielzeit 2014/15 des Puppentheaters stellte neben dem Leiter des Theaters, Otto Trebels, Kulturdezernentin Susanne Schwier, vor.

Sie betonte: „Diese Kulteinrichtung sorgt dafür, dass Mundart am Leben erhalten wird – besonders durch die Kinderstücke.“

Trebels feierte am 1. September sein 25-jähriges Jubiläum als Leiter des Theaters und freut sich auf die Spielzeit noch mehr, da er jetzt beruflich im Ruhestand ist und sich noch mehr auf das Theater konzentrieren kann. Im Ensemble gibt es zudem mit Dirk Chauvistré einen neuen Mitspieler.

Für die Erwachsenen beginnt die Spielzeit mit „Schängchen und Signore Salieri“, einem Stück aus der vergangenen Spielzeit. Grundlage ist der Spielfilm „Amadeus“, in dessen Handlung über Mozart Schängche und die Marktfrau gebastelt wurden. Es ist eins der wenigen Erwachsenenstücke mit relativ wenig Mundart. So verstehen auch Zuschauer, die Platt nicht kennen, die Handlung.

Als zweites Stück kommt „Vadder Schängche“ zur Aufführung. Dem Schängche wird ein Kind angedichtet. . . Schängche ist seit 93 Jahren im Theater mit Gretchen verlobt und eben nicht verheiratet – und kann natürlich auch kein Kind haben. Diese Neuauflage wird erstmals wieder nach vielen Jahren gespielt.

Ein ganz besonderer Höhepunkt dürfte wieder das Puppenkabarett „Pech und Schwefel“ (Premiere am 28. Oktober) sein. Autor ist der Kabarettist Wendelin Haverkamp. In den Vorstellungen wird die Lokalpolitik der Stadt und darüber hinaus aufs Korn genommen – ein kabarettistisches Stabpuppentheater. Die Vorstellungen sind in der Regel schnell ausverkauft.

Traditionsgemäß beginnen die Kinderstücke mit „Der Teufel in Aachen“, diesmal am 28. September. Seit Gründung des Theaters im Jahre 1921 wird die Spielzeit stets mit dem Klassiker eröffnet. Grundlage ist die Aachener Dombausage. Einen aktuellen Bezug gibt es dabei auch immer: Im ersten Akt hat die Stadt kein Geld und muss den Teufel überlisten, damit er Geld rausrückt...

Die erste echte Premiere bei den Kinderstücken findet statt am 5. Oktober mit „Rumpelstilzchen“, einem Märchen, das jeder kennt. Bis zum 9. November ist es zu sehen. Danach folgt „De Knusperhex“. Grundlage ist das Märchen Hänsel und Gretel. Es wird als Weihnachtsstück mit viel Musik geprobt.

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