Multikultifest: Die ganze Welt trifft sich im Ostviertel

Von: Julia Gröbbels
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Aachen. In diesem Jahr ist es 15 Jahre her, dass Gemeindeschwester Hildegard van de Braak das Multikultifest ins Leben rief. Ein Fest, das die unterschiedlichen Nationalitäten zusammenbringen und verbinden sollte.

Seither hat das Fest wechselvolle Zeiten durchleben müssen, stand kurz vor dem Aus, bis es eines Tages von Uwe Brandt wiederbelebt wurde. Von da an ist die Geschichte des Multikultifestes im Kennedypark zu einer Erfolgsgeschichte geworden. „Weil das Fest in den letzten Jahren immer größer geworden ist und die Nachfrage sehr groß ist, bieten wir in diesem Jahr sogar eine zweite Bühne an“, so Organisator und Vereinsvorsitzender des Vereins zur Förderung des Multikultifestes e.V., Helmut Reuling.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 15. Juni, 11 Uhr mit einem Umzug durch das Ostviertel. Start- und Endpunkt ist der Elsassplatz. Der bunte Umzug mit Vertretern der verschiedensten Nationalitäten macht an mehreren Stationen Halt (Adalbertsteinweg, Hohlsteinstraße, Hohenzollernplatz, St. Fronleichnam) und präsentiert dort – musikalisch und tänzerisch – jeweils eine andere Kultur.

Nach Ankunft im Kennedypark startet das Programm auf der Bühne. Erwartet werden zahlreiche Darbietungen von Aachener Schülern, Sportlern und Künstlern. Ob Zumba, Boxen, Bogenschießen, Trommeln, vietnamesischer Bambustanz oder Gospel-Konzert: An diesem Tag kommen kulturelle Einflüsse aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien zusammen und verschmelzen im Mikrokosmos des Kennedyparks und bilden eine herrlich bunte Symbiose. Und nicht nur die Augen und Ohren werden an diesem Fest der Kulturen verwöhnt. Auch dem Gaumen wird einiges geboten.

Außerdem sind in diesem Jahr zahlreiche Info-Stände beispielsweise vom Eine Welt Forum, Bundespolizei und Stadtsportbund hinzugekommen. „Eine weitere Besonderheit ist, dass die Nadelfabrik an diesem Tag geöffnet hat und jeder kostenlos die Ausstellung ‚Deutschland für Anfänger’ besuchen kann“, so Rainer Bertrand weiter.

Ansonsten gelte für das Organisatoren-Team der altbekannte Satz: „Nach dem Fest ist vor dem Fest“. Und Mit-Organisatorin Marie-Jose Dassen sagt: „Obwohl der Anmeldeschluss vorbei ist, nehmen wir natürlich trotzdem noch Anmeldungen an.“

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