Müllberge in Parks: Stadtbetrieb fährt Zusatzschichten

Von: os
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Schattenseite des Sommers: Wie hier im Westpark bleiben in den städtischen Parks und Grünanlagen nach dem abendlichen Grillvergnügen oft Mullberge zurück. Foto: Daniel Gerhards

Aachen. „Ab in den Park“ heißt es für nicht wenige Aachener, wenn die Temperaturen über die 20-Grad-Grenze klettern und die Sonne mehr oder weniger zuverlässig vom Himmel strahlt.

Dann sind die 224 städtischen Spielplätze stark frequentiert, werden viele der 207 Park- und Grünanlagen im Stadtgebiet zu Liegewiesen – und gerne wird bei hochsommerlichem Wetter auch gegrillt.

Dagegen ist im Grunde auch gar nichts einzuwenden, wäre da nicht die Schattenseite des Sommervergnügens: Denn mit denn Besuchermassen wachsen in den Parks auch die Müllberge. Immer wieder haben Anwohner und Spaziergänger in der Vergangenheit stark verschmutzte Grillplätze und Grünflächen beklagt.

Diesem Missstand will die Stadtverwaltung nun stärker begegnen. Seit Mitte Juni ist ein zusätzlicher Wochenenddienst der Stadtreinigung in den Aachener Parks im Einsatz, damit sich die Anlagen auch an den Wochenenden in einem gepflegten Zustand präsentieren. Hierbei stehen vor allem die viel genutzten öffentlichen Grillflächen im Fokus der Reinigungsteams, die an jedem Samstag und Sonntag um 7 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen und damit einen weiteren wichtigen Beitrag für ein sauberes Aachen leisten.

Und davon gibt es in Aachen einige: Wer keinen eigenen Garten hat, findet im Stadtgebiet insgesamt neun Orte, die von der Verwaltung explizit als Grillflächen ausgewiesen worden sind: im Park des Alten Klinikums an der Goethestraße, in Driescher Hof an der Herderstraße, im Kennedypark, in der Rütscher Straße an den Studentenwohntürmen, auf der Hollandwiese am Königshügel, im Westpark, am Moltkebahnhof, im Bereich Talbotstraße/Wiesental und im Stadtgarten.

Die Stadt, die seit einigen Jahren eine Kampagne für ein saubereres Aachen fährt, hofft aber darauf, immer mehr Bürger für einen verantwortlichen Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Soll heißen: Wer in den Parks grillt, sollte seinen Abfall einfach mitnehmen. Dann könnten auch alle Müllwerker sonntags den Sommer genießen.

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