Montagabende voll handgemachter Musik im Domkeller

Von: Gerd Simons
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Bietet ein neues Programm: Mil
Bietet ein neues Programm: Milos Sous. Foto: Gerd Simons

Aachen. Der Stolz ist durchaus berechtigt, wenn Milos Sous sagt: „Unsere Montagskonzerte haben mittlerweile einen guten Ruf, sind mehr als gut besucht und wir haben viele Stammgäste, die mich schon im Sommer nach dem Programm der nächsten Saison fragen.” Sous ist Mitinhaber des Domkellers.

Mit den „Montagskonzerten” schlägt Sous, der die Konzerte seit zwei Jahren alleine organisiert und betreut, mehrere Fliegen mit einer Klappe. „Wir haben zum Nulltarif tolle, abwechs-lungs- und facettenreiche Live-Musik im Angebot und bieten lokalen, regionalen und auch internationalen Musikern ein Podium. Außerdem haben viele Menschen über die Montagskonzerte unser 1658 erbautes historisches Stadthaus kennengelernt”, erzählt der 40-Jährige.

Die Idee, im Domkeller Livekonzerte zu veranstalten, gehe auf seinen Schwiegervater Michael Salagoudis Ende der 1970er Jahre zurück, blickt Milos Sous in die Vergangenheit: „Er hatte eine Affinität für gute Musik. Weil er wollte, dass unser Haus offen und für jeden zugänglich ist, verzichten wir auch noch heute auf Eintrittsgelder.”

Laut Aussage des selbstständigen Produktdesigners, der viele Jahre als Percussionist in Namibia und Südafrika erfolgreich aktiv war, bekommen die Musiker eine Gage, die nicht durch erhöhte Getränkepreise generiert werden. Das sei ein Teil des Engagements der beliebten Szenekneipe, betont Sous. „Außerdem lassen wir bei den Konzerten den Eimer kreisen und jeder Gast, dem der Auftritt gefallen hat, wirft meist mehr rein als die obligatorischen drei bis fünf Euro Eintritt, die wir nehmen müssten”, so der Vater von Zwillingen.

Sous, der in Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsmanagement der Stadt Aachen und mit den anderen Gastronomen im Hof die Konzerte im Schatten der römischen Säulen wiederbelebt hat und dieses Engagement in den Folgejahren auch fortsetzen möchte, hat für die am Montag, 1. Oktober, beginnende Saison der Montagskonzerte, ein abwechslungsreiches Programm mit rund 30 Konzerten zusammengestellt.

Schwerpunkte sind auch diesmal wieder Blues, Folk, Singer-/Songwriter und auch Jazz - alles mit kleinem Equipment und unplugged. Den Auftakt machen am 1. Oktober, ab 20.30 Uhr, „The Jim-Jams”. Sie verbreiten Punk-Appeal und in ihrer rauen aber tanzbaren Rockmusik flirten Blues-Elemente mit Flamenco. „Ich freue mich sehr auf die neue Saison und auf viele spannende musikalische Ausflüge”, macht Milos Sous Lust auf handgemachte Musik.

Das gesamte Programm der Montagskonzerte

Oktober: 1. The Jim Jams; 8.: Fries/Nuss Quartett; 15.: Shrimp City Slim; 22.: Christian Klinkenberg Orchestra; 29.: Three Dollar Bash;

November: 5.: Suzy Bartelt Quintett; 12.: Eder und Piek; 19.: Family Business; 26.: Ben und Pele;

Dezember: 3.: Nic Knatterton & Johanna und Marko Tomovic; 10.: Michael Witte Trio; 17.: Sabine Kühlich;

Januar: 7.: Pretty Mery K; 14.: Rick Takvorian; 21.: Gosia Rogala Trio; 28.: Mario Nyéky & The Road;

Februar: 4.: Schlagsaiten Quantett; 18.: Cheese Danish; 25. I.N.A.;

März: 4.: Lizusha; 11.: Björn Just Trio; 18.: Romy Conzen; 25.: Secret Springs;

April: 14.: Christian Fabian; 15.: Holger Dieffendahl Trio; 22.: Ben Schadow & Band;

Mai: 6.: Pascal Salimou Percussion Family.
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